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ROLLER-TEST

VESPA GTS 300 TOURING ABS


Text: Redaktion
Fotos: Piaggio, Redaktion
 

WIR ROLLEN FORT

Schon die „normale“ GTS 300 hat gute Reisetauglichkeit. Die seit Sommer 2015 neue Version „Touring“ bessert das weiter auf



Vespa GTS 300 Touring
 
 

Seit Mitte 2014
gibt es die GTS 300 Super (Test in „motomobil“-Folge 016 und auf www.motomobil.at) mit kleinen Designretuschen, verbesserter Vorderradschwinge, ABS, Antischlupfregelung, neuem Cockpit, USB-Anschluss und minimal vergrößertem Sitzbankstauraum. Die Variante „Touring“ kommt mit Speziallackierung, zusätzlichem Gepäckträger vorne und kleinem Windschild.

Der Chromgepäckträger und der Flyscreen würden im Zubehör ohne Montage 378 Euro kosten, also ist der Preis der Touring von 6599 Euro (Aktionspreis, 200 Euro mehr als die reguläre GTS) durchaus ein Anreiz, wenn man sich diese Teile sowieso wünscht. Dafür kriegt man dann auch noch den Touring-Schriftzug an der vorderen Gepäckfachklappe, die Sitzbank in der Sonderfarbe Braun und den Lack der Blechkarosserie im interessanten Farbschema „Silk Grey“.

Dieses Silbergrau wirkt auf einigen der Touring-Werksfotos eher unspektakulär, aber in natura hat es etwas für sich: Es ist besonders im Sonnenlicht leicht schimmernd und irisierend, fast wie eine Two-tone-Lackierung, und die GTS sieht damit sehr nobel und edel aus. Das Windschild in dieser Version ist wie erwähnt nicht groß, die Überraschung ist aber weitaus größer: Zum einen demoliert es die flüssige GTS-Optik nicht so wie das ganz hohe Vespa-Windschild, das sich wie ein Kasten in den Wind stemmt, zum anderen bietet es erstaunlich guten Wetterschutz.

Vespa GTS 300 Touring
Alleine die Kosten des vorderen Gepäckträgers
rechtfertigen den Mehrpreis der Touring
Vespa GTS 300 Touring
Aufpassen – die kleine Kunststoffklammer
am Gepäckträger wird gerne gefladert
 
Vespa GTS 300 Touring
Das Analog-Digital-Cockpit
der aktuellen Vespa-Generation
Vespa GTS 300 Touring
Die Vorderradaufhängung spricht jetzt
sensibler auf Bodenunebenheiten an
 

Trägt man einen Integralhelm und duckt sich nur ganz wenig hinter die Scheibe, bleibt man auch bei einem kräftigen kurzen Regenguss weitgehend trocken; lediglich die Hände bleiben im Wetter. Ein sehr empfehlenswertes Accessoire, das für das Winterhalbjahr mit zwei kleinen Handgriffen schnell gegen das große Schild mit Handschutz ausgetauscht werden kann. Auf den Treibstoffverbrauch scheint sich der Flyscreen nicht auszuwirken – der 278-Kubik-Vierventiler mit seinen 15,8 kW (21,5 PS) hat auch in der Touring einen Testverbrauch von 3,3 bis 3,7 Litern auf hundert Kilometer; die Höchstgeschwindigkeit von gut 120 Stundenkilometern ist immer irgendwie machbar.

Das Update mit Antiblockiersystem und ASR ist mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu sehen. Die Sinnhaftigkeit von ABS (besonders bei der kleinen Vespa-12-Zoll-Radgröße) steht außer Zweifel; auch das ASR als softwaremäßiges Nebenprodukt der Regelelektronik ist eine positive Dreingabe. Dass man gerade bei den GTS-Versionen mit dem Sicherheitsmerkmal ABS (das Testexemplar aus 2014 war also kein Einzelfall) für gleiche Verzögerung deutlich höhere Handkraft an den Bremshebeln braucht als bei den Varianten ohne ABS, ist diskussionswürdig.
Was soll denn das für einen Sinn haben? Zum Beispiel zeigt die anfangs 2015 als Revival erschienene GTS 250 (Test in „motomobil“-Folge 020 und auf www.motomobil.at), dass Piaggio die Scheibenbremsanlage in der konventionellen Bauart sehr wohl höchst wirkungsvoll und dabei gut dosierbar und betriebssicher abstimmen kann.

Trotzdem ist die GTS insgesamt auch als Touring eine sehr runde und harmonische Sache. Die Vorbereitung für die Vespa Multimedia Platform (VMP) ist wieder dabei – für Android- und iOS-Telefoninos kann man sich eine Applikation aus dem Netz ziehen, die dann Bordcomputer spielt, ebenso Navi, Drehzahlmesser, Motorprüfstand, und die sogar abgefahrene Reifen erkennen kann. Freilich eignet sich die Vespa GTS 300 Touring auch ganz hervorragend als Stadtroller – aber ein bisschen Fernweh macht sie schon!


TECHNISCHE DATEN: VESPA GTS 300 TOURING ABS
MOTOR 1-Zyl.-4-Takt,  üssig gekühlt, SOHC, 4 Ventile, EFI
HUBRAUM 278 ccm 
LEISTUNG 15,8 kW (21,5 PS) bei 7500/min 
DREHMOMENT 22,3 Nm bei 5000/min 
GETRIEBE autom. Kupplung, stufenlose Variomatik 
FAHRWERK selbsttragende Stahlblechkarosserie 
AUFHÄNGUNG vo/hi Einarmschwinge/Stereofederbeine 
RADSTAND 1370 mm 
FEDERWEG vo/hi  86/101 mm
BEREIFUNG vo/hi Michelin City Grip 120/70-12, 130/70-12 
BREMSEN vo/hi Scheibe 220 mm/Scheibe 220 mm, ABS 
SITZHÖHE 790 mm 
TANKINHALT 9,5 l 
GEWICHT (fahrfertig) 160 kg 
HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT ca. 120 km/h 
TESTVERBRAUCH 3,3 bis 3,7 l/100 km 
PREIS (Aktionspreis) € 6599,– 
VERTRIEB/INFO www.vespa.at 










































Vespa GTS 300 Touring


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