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ROLLER-NEWS

NEUE VESPA-FUSSRAUMTASCHE VON SEA’N’SAND


Text und Fotos: Michael Bernleitner
 

TRANSPORTGENIE

Bei manchen Zubehörteilen fragt man sich, warum es das nicht schon längst gegeben hat


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Der Sitzbank-Gepäckraum der GTS-Baureihe ist seit der Überarbeitung 2014 ein bisschen größer: Ein Integralhelm passte vorher nicht hinein, jetzt passt ein Integralhelm nur mehr ganz knapp nicht hinein. Das nutzbare Volumen des Gepäckfachs in der Vorderschürze ist übrigens bei den neuen GTS-Vespas durch den USB-Anschluss und geänderte Elektronikbauteile merklich geringer als bei den „alten“ GTS. Für den Transport der persönlichen Gegenstände greifen wir sehr gerne zur ganz neuen Fußraumtasche des jungen deutschen Start-up-Unternehmens Sea’n’Sand, die es maßgefertigt für die GTS- und die PX-Serie gibt. Der hochwertig aus Cordura produzierte T-Bag kostet 199 Euro und ist extrem zweckmäßig und durchdacht.

Sein 28-Liter-Stauraum ist von oben sehr gut und ausgewogen befüllbar. Gemeinsam mit dem Sitzbank-Gepäckraum hat man genügend Platz für Leibwäsche und Schöngewand für eine gut einwöchige Urlaubstour. Wir finden ein sorgfältig genähtes Innenfutter, ein eingebautes Brillenetui mit Klettverschluss und ein Außenfach für griffbereite Kleinteile; die Reißverschlüsse sind in wasserdichter Ausführung. Es gibt auch eine schlaue Rucksackfunktion, wobei man die gepolsterten Tragegurte bei ihrem Nichtgebrauch in ein Fach mit Klettverschluss verschwinden lassen kann.

Gegen seitliches Verrutschen ist die Fußraumtasche gleich an vier Punkten gesichert: durch den serienmäßigen Vespa-Gepäckhaken; durch einen Gurt, der hinter das Scharnier der Sitzbanknase gelegt wird; und vor allem durch zwei spezielle mitgelieferte LOXX-Schrauben, die anstelle der Befestigungsschrauben der beiden Inspektionsdeckel im GTS-Vorbau eingesetzt werden. Dafür benötigt man einen Torx-Schraubendreher T25, einen Neun-Millimeter-Ring- oder Gabelschlüssel und höchstens ein paar Minuten Zeit, auch wenn man zwei linke Hände hat.

Trotz der größten Breite von 39 Zentimetern lassen sich die Füße gut auf den GTS-Trittbrettern abstellen. Lediglich die Spannriemen der beiden Rucksack-Schultergurte sollten noch bewusst verstaut werden, damit sie sich bei höheren Tempi nicht selbstständig machen und den Schienbeinen eine fröhlich-flatternde Massage verabreichen. Die Vespa-Sitzbank lässt sich – zum Beispiel zum Tanken – auch bei montierter Fußraumtasche aufklappen. Und der Gesamtschwerpunkt des Rollers liegt mit dem T-Bag sowieso viel günstiger als mit einem Topcase.

Test-Fazit der „motomobil“-Redaktion: Auf Anhieb ein gelungenes, komfortables und ausgereiftes Produkt, das in dieser Form noch nicht da war und die Transportkapazität von herkömmlichen Tunneltaschen bei weitem übertrifft. Nicht zum Schleuderpreis, aber durch die hochprofessionelle Machart jeden Cent wert – es wäre eine Überraschung, wenn der T-Bag von Sea’n’Sand nicht zahlreiche Fans unter den GTS-Fahrern findet;
www.seansand.de

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