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ROLLER-TEST

KYMCO K-XCT 300i


Text: Jens Riedel/ampnet
Fotos: Auto-Medienportal.Net
 

STARKER SPRINTER

Das neueste Modell des taiwanesischen Rollerriesen ist muskulös und kurvenfreudig

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Die Zahl der Roller bei Kymco ist mehr als erklecklich und grenzt schon fast an Unüberschaubarkeit. 29 Modelle sind es mittlerweile, die der Österreich-Importeur auf seiner Homepage auflistet. Jüngster Neuzugang ist der K-XCT, den es neben der 125er-Version auch als Sportroller mit 300 Kubikzentimetern Hubraum gibt.

Auf den ersten Blick fallen die sehr tief reichende und langgezogene Front sowie der dynamische Seitenschnitt der Verkleidung auf. Sie bietet ordentlichen Wind- und Wetterschutz, insbesondere auch im Beinbereich. Das Cockpit ist gefällig gestaltet. Neben der digitalen Geschwindigkeitsanzeige und dem Drehzahlmesser finden sich auf einen Blick der Tankinhalt, die Kühlmitteltemperatur, Uhrzeit und die gefahrenen Kilometer. Links und rechts liegen insgesamt neun halbkreisförmig angeordnete Kontrollleuchten. Die beiden Handbremshebel sind vierfach einstellbar.

Kymco-typisch ist das funktionell etwas überfrachtet wirkende Zündschloss, das sich aber einfacher bedienen lässt als es aussieht. Links ist ein kleines Handschuhfach mit 12-Volt-Steckdose untergebracht. Das beleuchtete Helmfach unter der üppigen Sitzbank ist breit und tief genug für die Aufnahme von nicht allzu voluminös dimensionierten Integralhelmen.

Der Mitteltunnel mit dem darunter liegenden Tank ist sehr breit. Das hat vor allem einen recht schmalen Fußraum zur Folge, der dem Fahrer die Position der Beine fast schon aufzwingt. Unbequem wird es deshalb aber nicht, zumal der Sitz recht breit gepolstert ist. Im Stand sorgt dies allerdings wegen der Schrittbogenlänge auch für eine gewisse Breitbeinigkeit, die bei vielen Menschen nicht für vollen Bodenkontakt sorgt. Die mächtigen Haltgeriffe hinten freuen nicht nur den Sozius, sondern leisten auch beim Gepäcktransport gute Dienste. Bestnoten verdienen auch die lautstarke Hupe und das angenehme Klicken des Blinkers, das noch oberhalb von 70 km/h gut hörbar ist und einen Blick auf die Kontrollleuchte überflüssig macht.


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Die Stärke des K-XCT 300i ist sein Motor. Er spricht spontan an und erweist sich mit seinen 20,6 kW (28 PS) bis über die 100-km/h-Marke hinaus als sehr sprintfreudig. Erst kurz vor Erreichen der Höchstgeschwindigkeit geht ihm etwas die Puste aus. Das spritzige Einzylindertriebwerk gibt sich zudem laufruhig. Der Roller ist außerdem wirklich schräglagenfreudig. Dank des kurzen Radstandes ist der Kymco sehr wendig, Richtungswechsel lassen sich förmlich aus der Hüfte heraus einleiten. Lediglich die relativ straffe Dämpfung und das fehlende allerletzte Quäntchen Präzision bei der Vorderradführung trüben die Fahrfreude ein wenig, aber nicht nachhaltig. Dafür glänzen die ABS-Bremsen mit sehr gutem Druckpunkt.

4999 Euro ruft Kymco für den neuen und vierten (!) 300er im Programm auf. In Deutschland ist es um einen Hunderter weniger; zum 20-jährigen Bestehen in Deutschland gibt es außerdem vorübergehend 500 Euro Nachlass.

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TECHNISCHE DATEN: KYMCO K-XCT 300i
Motor: 1-Zyl.-4-Takt, 4 Ventile, EFI, flüssig gekühlt, 299 ccm
Leistung: 20,6 kW (28 PS) bei 7750/min
Drehmoment: 29,8 Nm bei 6500/min
Höchstgeschwindigkeit: über 130 km/h
Getriebe: stufenlose Variomatik
Tankinhalt: 11 Liter
Sitzhöhe: 800 mm
Leergewicht fahrbereit: 184 kg
Bereifung vo/hi: 120/70-14, 150/70-13
Österreich-Preis (Sommer 2014): 4999 Euro
Infos und Vertrieb: www.kymco.at


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