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ROLLER-TEST

HONDA PCX125 MODELL 2014


Text & Fotos: Redaktion
 
 

STRAHLENDE ERSCHEINUNG

Tu Gutes und mach es noch besser


001 HondaPCX125 2014 kl
 
 


Der 2010 erstmals verkaufte „Weltroller“
wurde vor zwei Jahren kräftig modellgepflegt, als man ihm den sparsamen eSP-Motor („enhanced Smart Power“) einpflanzte. Für 2014 bekommt Europas meistverkaufter 125er-Roller komplette LED-Festspiele von vorn bis zur Kennzeichenbeleuchtung hinten; eine elegant-dezente Dynamisierung der Karosserie; stärkere Batterie und größeres Treibstoffbehältnis (acht statt sechs Liter) sowie einige andere angenehme Detailretuschen. Das nächste Update ist wohl für 2016, spätestens 2017 zu erwarten, wenn ABS auch für 125er-Roller zwingende Vorschrift wird.

Immer wieder schafft es ganz besonders Honda bei seinen Rollern (und auch den Motorrädern), dass schon wenige Meter nach dem Draufsetzen das Gefühl von Vertrautheit und spielerischer Sicherheit vorherrscht, so als ob man das Fahrzeug seit Ewigkeiten kennt. Wieder auch beim vollgetankt 130 Kilo wiegenden PCX125: Die Eingewöhnungszeit ist praktisch null, das Handling kann man sich müheloser nicht vorstellen. Die Grundabstimmung der Federelemente ist sehr komfortabel, fast sogar weich, aber ohne unterdämpft zu wirken. Mit den recht schmalen IRC-14-Zoll-Reifen der Erstausstattung gibt es völlig harmonisches und vorhersehbares Kurvenverhalten.

Genauso geschmeidig, dienstbar und nobel wirkt der reibungsarme, gleichzeitig gebläse- und wassergekühlte SOHC-Zweiventilmotor. Mit seinen 8,6 kW (11,7 PS) erreicht der jungfräuliche, nicht noch eingefahrene „motomobil“-Test-PCX erfreulich rasch eine stabile Höchstgeschwindigkeit von 98 km/h, der seriös messende Tacho zeigt dabei 104 Stundenkilometer. Mit seiner extrem zurückhaltenden Lautstärke macht das vibrationsfreie PCX-Triebwerk sogar Elektrorollern Konkurrenz. Der Testverbrauch auf der ersten „motomobil“-Runde beträgt 2,6 Liter pro hundert Kilometer auf Bundesstraßen mit Höchstgeschwindigkeit (also Dauervollgas), im Rahmen der erlaubten Tempolimits natürlich. In der Stadt wird man mit wohl mit 2,3 Litern gut unterwegs sein.

Besonders in „Pearl Siena Red“ mit Metallic-Finish wirkt der PCX125 wie ein Premium-Roller; die Oberflächen und auch die Lenkerarmaturen sind hochwertig. Wir finden ein gut handgroßes Staufach links im Vorbau mit 12-Volt-Steckdose und einen riesigen Gepäckraum unter der fernentriegelbaren Sitzbank. Die bietet jetzt für den Fahrer mehr Bewegungsspielraum und bleibt durch einen neuen Schnappatismus zirka im 60-Grad-Winkel von selbst aufgeklappt. Haupt- und Seitenständer sowie schön verarbeitete ausklappbare Beifahrerfußrasten gehören zum Paket. Mit Kniefreiheit und Fußraum haben auch stattlich gewachsene Personen kein Problem.

Der PCX-Preis ist mit 2790 Euro nach wie vor kundenschonend – durch den technischen und ausstattungsmäßigen Abstand zur beliebten Honda-SHi-Reihe sollte er aber auch nicht höher angesiedelt sein. Den Produktionskosten-Rotstift beim in Thailand gefertigten PCX erkennt man zum Beispiel an der seilzugbetätigten 130-Millimeter-Trommelbremse hinten. Insgesamt ist aber die Gesamtbremswirkung des Kombisystems hervorragend, außerdem auch für Anfänger absolut bedienungssicher – dieses Thema beherrscht Honda seit vielen Jahren so kontinuierlich, dass man den Hut ziehen muss.

Das hübsche getönte Windschild schließt oben extrem niedrig ab, fast so wie bei einem „Naked Scooter“. Will man im Alltag mehr Schutz vor Kälte und Schlechtwetter, dann soll man ein Tourenschild aus dem Zubehör zum Kaufpreis addieren. Setzt sich die PCX-Weiterentwicklung weiter so zielstrebig fort, dann darf man der Baureihe ein langes und erfolgreiches Dasein wünschen. In der nächsten „motomobil“-Folge (ab Anfang Juli) knöpfen wir uns den ebenfalls noch frischen SH Mode 125 vor.

006 HondaPCX125 2014 kl
Am ganzen PCX gibt’s nur
noch stromsparende LED’s
008 HondaPCX125 2014 kl
Klares Cockpit mit
den wichtigsten Infos
 
010 HondaPCX125 2014 kl
Der Nexx-Integralhelm
passt problemlos hinein
011 HondaPCX125 2014 kl
12-Volt-Steckdose
im Handschuhfach
 
012 HondaPCX125 2014 kl
Sitzbank und Tankklappe
mit Fernentriegelung
017 HondaPCX125 2014 kl
Die Start-Stopp-Automatik
kann deaktiviert werden
 
018 HondaPCX125 2014 kl
Die Kombi-Bremsanlage
hat mit dem PCX leichtes Spiel
019 HondaPCX125 2014 kl
Schön verarbeitete klappbare
Beifahrerfußrasten
 



TECHNISCHE DATEN: HONDA PCX125
MOTOR 1-Zyl.-4-Takt, flüssig gekühlt, SOHC, 2 Ventile, EFI
HUBRAUM 125 ccm 
LEISTUNG 8,6 kW (11,7 PS) bei 8000/min
DREHMOMENT 12 Nm bei 6000/min
GETRIEBE autom. Kupplung, stufenlose Variomatik
FAHRWERK Stahlrohrrahmen, Triebsatzschwinge
AUFHÄNGUNG vo/hi Telegabel 31 mm, Stereofederbeine 
RADSTAND 1315 mm 
FEDERWEG vo/hi 100/75 mm 
BEREIFUNG vo/hi IRC SS 560, 90/90-14, 100/90-14 
BREMSEN vo/hi Scheibe 220 mm/Trommel 130 mm, CBS 
SITZHÖHE 760 mm 
TANKINHALT 8 l 
GEWICHT (vollgetankt) 130 kg 
SPITZE 98 km/h 
TESTVERBRAUCH 2,6 l/100 km 
EXTRAS Windschild, Topcaseträger, Topcase etc. 
PREIS (Aktionspreis) € 2790,– 
VERTRIEB/INFO www.honda.at 



































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