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ROLLER-NEWS

HONDA NSS300 FORZA AB JUNI 2013


Text: Redaktion
Fotos: Honda, Redaktion „motomobil“

VORWÄRTS!

Schlichte Eleganz, ein muskulöser Antrieb, für Stadt, Land und Spaß auf Rollerrädern

003_HondaNSS300Forza


Es war ohnehin schon die längste Zeit verwunderlich, dass der feine und kräftige 300er-Motor aus dem SHi nicht auch in anderen Honda-Rollern aufgetaucht ist. Ein HRC- oder Repsol-Sport-SHi wäre wünschenswert gewesen, auch ein luxuriöser S-Wing 300 wäre gut denkbar. Jetzt ist der NSS300 Forza da – sein Konzept scheint eine gelungene Verbindung von City, Sport und Touring zu sein, das ist plausibel und wirkt sympathisch. „Forza“ ist außerdem eine sehr aufmunternde Namensgebung. Einen Forza 250 X und EX gab es bis jetzt nur in Italien und in Japan.

Der wassergekühlte Einzylinder baut auf dem bekannten SHi-Einspritzer auf. Einige Motor-Interna wurden weiterentwickelt, um die innere Reibung zu verringern und dadurch den Treibstoffverbrauch zu drücken: Wie die neuen eSP-Achtellitermotoren von Honda hat das Forza-Triebwerk geschmeidig laufende Rollenkipphebel („Roller Rockers“) und eine gegenüber der Kurbelwelle um fünf Millimeter seitlich versetzte Zylinderachse. Die Leistung beträgt 17,9 kW (24,5 PS) bei 8250 Touren, damit kann man auf größeren Etappen bereits ein vernünftiges Dauertempo fahren. Im Stadtverkehr an der Ampel setzt sich die 300er-Klasse sowieso souverän durch. Das Drehmoment ist 27,5 Newtonmeter und somit mehr als das Doppelte von dem, womit man bei Achtelliter-Scootern leben muss. Bei gemäßigter Fahrweise verspricht Honda eine Reichweite von 350 Kilometern aus dem 11,5-Liter-Tank; nach WMTC-Norm fährt man mit einem Liter 30,8 Kilometer weit.

Die bekannten Vorzüge der Roller-Mittelklasse kommen natürlich auch dem Honda NSS300 Forza zugute: genug Kraft für längere Distanzen und für Fahrten zu zweit; weiters großzügige Platzverhältnisse, gleichzeitig aber viel müheloseres Handling und weniger Gewicht als bei den dicken Scootern mit 400, 500 oder gar 650 Kubik Hubraum. Dazu noch ein deutlich geringerer Kaufpreis – der Forza wird sich knapp über dem Preis des SH300i einordnen. Mit 194 Kilo vollgetankt (24 Kilo mehr als die C-ABS-Version des SH300i) ist der NSS300 allerdings kein wirkliches Federgewicht. Dafür bekommt man einen schönen Stauraum unter der Sitzbank, in den zwei Helme passen, und ein  recht tiefes versperrbares Fach mit 12-Volt-Steckdose im Vorbau. Weiters ein Vollwert-Cockpit mit zwei Rundinstrumenten und ein weiteres kleines Fach mit Klappdeckel.

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Mit 17,9 kW (24,5 PS) ein bisschen weniger
Leistung als im Honda SH300i. Dafür ist das
Drehmoment etwas höher
013_HondaNSS300Forza
Großzügige Platzverhältnisse, gute Ausstattung und einwandfreies Fahrwerk sollen den NSS300 Forza zur günstigen Alternative zu noch größeren Maxirollern machen
 
Die Bereifung mit 14 Zoll vorne und 13 Zoll hinten sieht nach viel Handlichkeit und Fahrspaß aus. Ein Maxiroller-ähnlicher langer Radstand von 1546 Millimetern sollte ausgezeichneten Geradeauslauf sichern und der Stahlrahmen in stabiler Tunnelbauweise müsste für absolute Stabilität stehen. Gute Performance in Honda-Qualität darf man sich auch von der Bremsanlage erwarten: Der Forza-Fahrer bekommt ein kombiniertes ABS, bei dem der rechte Handbremshebel auf die Doppelkobenbremszange an der vorderen 256-Millimeter-Scheibe wirkt, während der linke Hebel den Einkolbensattel an der hinteren 240er-Bremsscheibe betätigt und über ein Regelventil auch die Vorderbremse. Üblicherweise kann mit den Honda-Bremsanlagen sehr dosierbar und effektiv verzögert werden.

Honda weist noch darauf hin, dass es serienmäßig sowohl Seitenständer als auch Hauptständer gibt – so will man es aber auch haben. Es sollte schon nicht mit rechten Dingen zugehen, wenn sich der Honda NSS300 Forza nicht zu einem großen Verkaufserfolg entwickeln würde. Lieferbar ab Juni  2013, der Einführungspreis ist 5590 Euro.

UND HIER GEHT’S ZUM „MOTOMOBIL“-TEST DES HONDA NSS300 FORZA

HondaNSS300_Cockpit
Das klassische, umfangreiche Cockpit. Über die beiden Kippschalter neben dem Zündschloss lassen sich Handschuhfach, Tankklappe und Sitzbank entriegeln
HondaNSS300_Gepackraum
Honda verspricht, dass in den Sitzbank-
Gepäckraum zwei Integralhelme passen. Die
Sitzbank lässt sich nur um zirka 45 Grad öffnen


TECHNISCHE DATEN: HONDA NSS300 FORZA C-ABS
Motor: 1-Zyl.-4-Takt, flüssig gekühlt, SOHC, 4 Ventile, EFI; Hubraum: 279 ccm; Leistung: 17,9 kW (24,5 PS) bei 8250/min; Drehmoment: 25,7 Nm bei 6000/min; Getriebe: stufenlose Variomatik; Radaufhängung vo/hi: Telegabel 35 mm/Stereofederbeine; Bremsen vo/hi: Scheibe 254 mm, Dreikolbensattel/Scheibe 240 mm, Einkolbensattel, Combined ABS; Bereifung vo/hi: 120/70-14, 140/70-13; Federweg vo/hi: 110 mm/98 mm; Radstand: 1546 mm; Sitzhöhe: 716 mm; Tankinhalt: 11,6 l; Gewicht vollgetankt: 194 kg; Höchstgeschwindigkeit: ca. 125 km/h; Verbrauch: 30,8 km/l (WMTC); Preis (Aktionspreis 2013): € 5590,–; Vertrieb/Info:  www.honda.at

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