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ROLLER-NEWS

BMW CONCEPT E E-ROLLER-DESIGNSTUDIE


Text: Redaktion
Fotos: BMW

E-VERFÜHRUNG

BMW kommt von der Maschek-Seite – hier muss man kein Ökofreak sein, um Elektromobilität schick zu finden


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Anfang Juli 2011 stellte BMW mit dem E-Scooter Konzeptfahrzeug die weiß-blauen Ideen zur Technik eines Elektrorollers der Zukunft vor, der bei Leistung und Reichweite Maßstäbe setzen soll. Auf der Frankfurter IAA zeigen die Bayern jetzt mit dem Concept e, wie dieser Roller konkret aussehen könnte. Eines steht jedenfalls schon fest: Wenn der BMW Elektroroller wirklich kommt (möglicherweise schon ab 2013), sollte man jetzt schon zu sparen beginnen. Er wird ganz klar im Premium-Bereich beheimatet sein.

Bei der optischen Umsetzung der BMW-Visionen zum E-Scooter werden vor allem zwei Punkte zielstrebig verfolgt: Die ästhetische Erscheinung soll deutlich auf das nachhaltige, emissionsarme Antriebskonzept hinweisen, und die Farbgebung, die Materialwahl und das Oberflächendesign sollen Begehrlichkeiten wecken und dem Besitzerstolz schmeicheln. BMW sagt beziehungsvoll „emotionaler Dialog zwischen Mensch und Fahrzeug“ dazu.

Das sportlich kurze Fahrzeugheck, aufsteigende Linien oder Bugspoiler gehören eigentlich zum Supersport-Motorradbau und sind dort Bestandteile der unmissverständlichen Formensprache; das so genannte Split-Face ist BMW-typisch und nicht nur vom erfolgreichen Hypersportler BMW S 1000 RR bekannt. Im Farbenspiel des E-Rollers vernehmen wir so malerische Bezeichnungen wie „Light white uni“, „Schwarzchrom hell“, „Schwarzchrom dunkel“, „Aluminium natur“, „Textured steel“ oder „Electric yellow“ – jedenfalls ist das Gezeigte sehr fesch und macht Appetit aufs Fahren. Ob auch auf im Roller-Alltag so verkaufsentscheidende Aspekte wie Ablagefächer und reichlich Stauraum eingegangen wird, darüber lässt uns BMW einstweilen noch im Zweifel. Jedenfalls wär’s schade, wenn wir das flotte Styling des BMW Concept e durch ein Topcase verunstalten müssten …

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Captain Future: das mittige
Zentraldisplay, links und rechts davon
die elektronischen „Rückspiegel“
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Man darf gespannt sein, ob die Einarmschwinge
im Serien-Scooter eine Kette, einen Zahnriemen
oder eine Art Variomatik beherbergt

Pfiffige Analogie: Dort wo bei einem Benzinroller mit Tunnelbauweise normalerweise der Treibstoff-Einfüllstutzen sitzt, hat der Concept e die sorgfältig designte Ladesteckdose unter einer transparenten Kunststoffabdeckung. Zur Zukunftsmusik gehören die zwei ins Rücklichtglas integrierten Videdokameras, die das rückwärtige Verkehrsgeschehen für den Fahrer gut sichtbar auf zwei LCD-Bildschirme im Cockpit übertragen. Klar und nicht überfrachtet ist das zentrale Cockpit-Display für Tempoanzeige und die elektrische Befindlichkeit. Einige technische Daten (plus 100 km/h, plus 100 Kilometer Reichweite) zu Leistung, Zentralmotor, Akkupack und Fahrwerk gibt’s im „motomobil“-Bericht zum BMW E-Scooter Konzeptfahrzeug. Auch wenn uns BMW die Infos zum Aufbruch ins elektrische Rollern scheibchenweise verabreicht, sozusagen stromstoßartig – die Richtung stimmt schon.

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Bastelstunde auf höchstem Niveau:
Auch heutzutage geht’s in der Designphase
nicht ohne Tonmodell
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Auf dem Profi-Tablet kann die Wirkung
von unterschiedlichen Farbkombinationen
sofort beurteilt werden



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