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ROLLER-NEWS

EICMA 2010: LUXUSROLLER HONDA SW-T600


Text: Redaktion
Fotos: Honda

GUT ANGEZOGEN

Aus Silver Wing wird SW-T. Der verdiente Maxi-Scooter fährt ins neue Gewand


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In Japan gibt es den neuen Honda SW-T600 bereits seit einem Jahr, für die Saison 2011 kommt er auch nach Österreich und gibt der kleinen Schar der großen Reiseroller frische Impulse. Der Auftritt ist aber vertraut – er steckt in der attraktiven Karosserie des SW-T400, der seit 2009 im Angebot ist. Damit ist auch die Richtung des 600ers klar – er beheimatet sich eindeutig in der Tourenklasse und ist die Honda-Alternative zum großen Suzuki Burgman 650, während er den sportlichen Yamaha T-Max 500 in Ruhe lässt. Mit einem Preis von 9290  Euro (inklusive Combined ABS) liegt er respektable zwei bis drei Tausender unter den Listenpreisen von Burgman und T-Max.

Die vom Silver Wing übernommene SW-T-Technik ist so ausgereift und verlässlich, dass hier das Rad (der Roller) nicht neu erfunden werden muss. Überraschungen oder gar spektakuläre Neuheiten bietet der SW-T nicht, dafür Verfeinerungen im Detail und Augenmerk auf hohe Verarbeitungsqualität. Die Leistung des gummigelagerten DOHC-Parallel-Zweizylinders bleibt mit 37,7 kW (51 PS) ungefähr gleich, damit ist eine Höchstgeschwindigkeit von gut 160 km/h zu erwarten. Auch der Backbone-Stahlrohrrahmen wurde übernommen, der Radstand ist von 1595 auf 1600 Millimeter geringfügig angewachsen. Mit 755 Millimeter Sitzhöhe logiert man jetzt um eineinhalb Zentimeter höher als am Silver Wing, aber immer noch tief genug, um den vollgetankt 250 Kilo schweren Reisedampfer sicher rangieren zu können.
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Im Vorderbau gibt’s ein absperrbares
Zwei-Liter-Handschuhfach sowie eine
kleinere, unversperrbare Ablage
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Gehaltvolle Dimensionen. Verkleidung
und Windschutzscheibe sind auch für
größere Reisepläne ausreichend
Während am Silver Wing vorne eine 256-Millimeter-Scheibe mit fünf Millimeter Stärke verzögerte, weist das Datenblatt für den SW-T jetzt eine sechs Millimeter dicke 276-Millimeter-Scheibe aus, ebenfalls mit Dreikolbenbremszange – das in Österreich serienmäßige Combined ABS sollte also noch etwas entschlossener und akkurater zu Werke gehen können als ohnehin schon gewohnt. Beim Betätigen des linken Bremshebels werden Vorderrad und Hinterrad gleichzeitig gebremst, über den rechten Handbremshebel wird nur die Vorderradbremse aktiviert. In Verbindung mit der komplexen Regelung des Antiblockiersystems werden hier Verzögerungswerte möglich, die ohne ABS und Verbundbremse kaum realisierbar sind – auf nasser Straße ist die Sicherheit des Systems sowieso unerreicht.

Bei nahezu identischem Radstand und Gewicht sind die SW-T-Reifendimensionen der auffälligste Unterschied zum Suzuki-Fahrwerk (Burgman-Test in der Ende Jänner erscheinenden nächsten „motomobil“-Printausgabe!): Während der Burgman 650 vorne auf 15 und hinten auf 14 Zoll rollt, kommt der SW-T vorne auf 14- und hinten auf 15-Zoll-Bereifung. Ob der SW-T das in spürbaren Handlichkeitsvorteil ummünzen kann, muss der direkte Vergleich zeigen. Auf preistreibende Features wie etwa eine elektrisch höhenverstellbare Windschutzscheibe oder direkt anwählbare Übersetzungsstufen (und Power- bzw. Cruising-Modus) wie im großen Burgman verzichtet Honda, der neue SW-T konzentriert sich auf die essenziellen Eigenschaften eines Touring-Rollers und will hier punkten. Der Österreich-Preis ist 9290 Euro, erhältlich ist der neue Honda-Großroller bereits ab Feber 2011.
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So soll’s sein: Zwei Integralhelme finden im
beleuchteten Gepäckraum Platz. Zusätzlich gibt
es ein optionelles 40-Liter-Topcase!
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Klassisch rund-analog-digital; keine Info
fehlt; Lämpchen sonder Zahl; der Bordcomputer
gibt auch den aktuellen Spritverbrauch bekannt
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41er-Telegabel mit 105 Millimeter Federweg.
Beim Combined ABS ist die vordere Bremsscheibe
jetzt etwas größer und dicker
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Wer hier über Wehwehchen
klagt, der sitzt eindeutig
im falschen Zug

UND HIER GEHT’S ZUM „MOTOMOBIL“-TEST DES HONDA SW-T600 

ORIGINALZUBEHÖR FÜR DEN SW-T600

40-Liter-Topcase in Karosseriefarbe; 33-Liter-Innentasche mit Trageriemen und Tragegriff; Topcase-Schutzabdeckung; Hotcover (Fußdecke); Gepäcknetz; U-Schloss; Outdoor-Faltgarage; Griffheizungssatz mit regelbaren Heizstufen


TECHNISCHE DATEN: HONDA SW-T600
Motor: 2-Zyl.-4-Takt R, flüssig gekühlt, DOHC, 8 Ventile, EFI; Hubraum: 582 ccm; Leistung: 37,7 kW (51 PS) bei 7500/min; Drehmoment: 55 Nm bei 6000/min; Getriebe: stufenlose V-Matic; Bremsen vo/hi: Scheibe 276 mm, Dreikolbenzange/Scheibe 240 mm, Doppelkolbenzange, Combined ABS; Bereifung vo/hi: 120/80-14, 150/70-13; Radstand: 1600 mm; Sitzhöhe: 755 mm; Tankinhalt: 16 l; Gewicht vollgetankt: 250 kg; Spitze: n. a.; Preis: € 9290,–; Vertrieb/Infos: www.honda.at

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