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ROLLER-NEWS

ZEV 7100 IST SCHNELLSTER E-SCOOTER


Text & Fotos: Redaktion

MUSKELSCOOTER

Es gibt doch noch Hoffnung: Über die steilsten Straßen können nun auch die höchsten Bergdörfer elektromobil erschlossen werden. Das heißt, dass man auch sonst ohne elektrisches Bauchweh nach Hause kommen sollte


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Myriaden von E-Scootern, E-Bikes und Elektrofahrrädern
auf der Kölner Zweiradmesse Intermot: Skurrilitäten, Banalitäten, natürlich auch Nützliches und Praktisches. In der Halle 5.2 – auf einem unspektakulären Stand, E-Understatement sozusagen – die Neuheit, die neben dem jetzt serienfertigen Peugeot e-Vivacity die Elektrorollerszene am nachhaltigsten beleben könnte: Es geht endlich was weiter.

Für den in den Vereinigten Staaten assemblierten ZEV 7100 werden vom Deutschland-/Österreich-Imorteur Scooter Skillz in der Sportversion 20 Prozent Steigfähigkeit versprochen (steiler als die Turrach oder der Katschberg), die Variante ZEV 7100 Alpine soll sogar 30 Prozent (!) erklettern. Klingt utopisch, völlig abgehoben? Das ZEV-Datenblatt („Z Electric Vehicle“) zeigt einen immens kostspieligen Akku mit LiFePO4-Technologie und ergreifenden 3400 Wattstunden Kapazität; der Nabenmotor leistet 7,1 kW (9,7 PS) konstant und 14 kW (19 PS) Peak Power; das dauerhafte Drehmoment ist 185 Newtonmeter.

Damit ist der 7100 Sport für 116 km/h Spitze gut, in gebückter Haltung sollen sogar bis zu 130 Stundenkilometer möglich sein; der kletterfreudige ZEV Alpine macht durch geänderte (ebenfalls in den USA entwickelte) Regelelektronik 80 Stundenkilometer. Beide Roller wirken sehr geräumig und einigermaßen sauber produziert, 13-Zoll-Radgröße und 133 Kilo Leergewicht samt Akkus sind gute Voraussetzungen für behendes Vorwärtskommen in bester Scooter-Manier. Die realistisch wirkende Reichweitenangabe liegt zwischen 45 und 135 Kilometer, als Beispiel soll ein 80-Kilo-Fahrer bei Dauertempo 80 genau 100 Kilometer weit kommen.

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Reichhaltiges Cockpit wie in einem Tourenscooter.
Mit dem Voltmeter (ganz links) kann die Ladestandsanzeige (rechts) realistischer eingeschätzt werden
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7,1 kW Dauerleistung und 14 kW Spitze in der Hinterradnabe. Stereofederbeine mit Ausgleichsbehälter, die Stahlschwinge
wirkt noch nicht ganz fertig

Sehr positiv auch die Werksangaben zu den Ladezeiten mit dem 10-Amperestunden-Schnellladegerät: 100-Prozent-Ladung nach vier Stunden, nach bereits 20 Minuten sollen die LiFePO4-Zellen zu 65 Prozent stromgefüllt sein. Was nicht mehr und nicht weniger heißt, dass der ZEV 7100 der erste Elektroroller wäre, bei dem die klassische kleine Kaffeepause für eine sehr beträchtliche Reichweitenerweiterung sorgen würde. Ein Billigangebot kann dabei nicht herauskommen, der Österreich-Preis wird knapp 9000 Euro betragen. Um die Ernsthaftigkeit zu unterstreichen, wirbt der Importeur mit zwei Jahren Garantie auf Fahrzeug und Akku, ein österreichisches Händlernetz (in Zusammenhang mt Zündapp-Elektrofahrrädern) ist im Aufbau;
www.scooter-skillz.com




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