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NEUE KONZEPTE

HSB „HYBRID SPORTS BICYCLE“ TRI-HYBRID-PROTOTYP


Text: Redaktion
Fotos: HSB

E-ALIEN

Ist das jetzt endlich der Mobilitäts-Homunkulus, der alles kann? Jedenfalls ein neuer Denkanstoß


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Auf der Los Angeles Auto Show im Dezember 2012 wurde mit dem funktionsfähigen Prototyp HSB („Hybrid Sports Bicycle“) eine neue, sehr eigenständige – um nicht zu sagen eigenwillige – Fahrzeuggattung präsentiert. HSB-Schöpfer Thomas Bubilek bezeichnet das Bike als „Tri-Hybrid“, weil es von drei verschiedenen Kraftquellen angetrieben wird, entweder jeweils alleine oder in beliebiger Kombination miteinander: Zum einen bewegt sich das HSB als Fahrrad mit Pedalantrieb; mit seinem elektrischen Hinterradnabenmotor ist es ein Elektromotorrad; und mit seinem 110-Kubik-Viertaktmotor müsste man es als leichtes Old-school-Motorrad bezeichnen. Der Verbrennungsmotor kann sowohl als stromerzeugender Range Extender für das elektrische System eingesetzt als auch direkt dem Antriebsstrang zugeschaltet werden. Die Höchstgeschwindigkeit des kombinierten Systems soll bei 70 Meilen pro Stunde (zirka 110 km/h) liegen.

So weit, so gut. Oder: Wozu ist das gut? Detaillierte technische Daten sind rar, bei näherer Betrachtung wirft das HSB jedenfalls mehr Fragen auf als es beantworten kann. Das Fahrzeuggewicht von 67 Kilo dürfte freudvolles Pedalieren eher vereiteln, ein Einsatz als Pedelec oder Muskelfahrrad erscheint somit als Notlösung. Die schwarze Trommel im Vorderrad ist nicht etwa ein zweiter Radnabenmotor, sondern der Akku. Damit ist das HSB von der Logik der Massenzentralisierung und von möglichst kleinen ungefederten Massen recht weit entfernt. Die Anbringung der Wave-Bremskränze ist eine optisch sehr ansprechende Lösung, aber ob die Ableitung der Bremswärme über den E-Motor und die Batterie der Weisheit letzter Schluß ist, bleibt unbestätigt.

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Der luftgekühlte liegende OHC-Zweiventiler dürfte ein chinesisches Derivat des seit Jahrzehnten legendären Honda-Cub-Motors sein; über die Funktionsweise des zentral platzierten Mehrganggetriebes gibt es keine näheren Angaben. In Anbetracht der Spitze von 110 Stundenkilometer ist die Konstruktion der Cantilever-Hinterradschwinge aufallend filigran. Das letzte Wort über die Spezifikationen ist natürlich noch nicht gesprochen. Laut Thomas Bubilek (derzeit sucht er nach Investoren) müsste das neuartige Mobylette bei einer Serienproduktion einen Preis von 6000 bis 7000 US-Dollar haben.



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