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NEUE KONZEPTE

ASPES BRINGT 125-/150-KUBIK-HYBRID


Text: Redaktion
Fotos: Aspes

DOPPELTRIEB

Ein junges italienisches Zweirad-Start-up mit historischem Namen wird wahrscheinlich der weltweit erste Hersteller sein, der einen – einspurigen – 125-Kubik-Roller mit Hybridantrieb anbietet



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Auf der Mailänder Zweiradmesse EICMA Anfang November soll es so weit sein:
  Aspes wird den Vega Hybrid 125 und den Perseo Hybrid 150 präsentieren, nebenher auch noch zwei Elektrofahrräder mit Pedelec-System. Sogar die Preise sind schon bekannt: 3950 Euro wird die 125er in Italien kosten und 4250 Euro die Variante mit 150 Kubik (die man in Italien zum Befahren der Autobahn braucht). Das scheint angesichts des dualen Antriebs und der kostspieligen LiFePO4-Akkus alles andere als teuer.

Die 125er ist bei nur 111 Kilo Trockengewicht ein wendiger City-Scooter mit lediglich 5,15 kW (7 PS) Motorleistung aus dem luftgekühlten Benziner; die 150er scheint mit 150 Kilo ein moderater Tourer zu werden, Radgröße handliche 13 Zoll. Hier bringt der Benziner 7,5 kW (10,2 PS), damit schafft man 90 Stundenkilometer.

Bei beiden Modellen sitzt als Plug-in ein 1000 Watt starker Elektromotor drin, mit dem man rein elektrisch bis zu 40, 45 km/h schnell sein kann. Wie beim schon 2009 vorgestellten 50-Kubik-Hybrid Sirio (unsere Bilder) gibt es wieder drei Fahrmodi: elektrisch pur; Benzin pur; und den Mix-Modus, in dem der Roller bei einem Tempo von zirka 30 Stundenkilometer in den alleinigen Verbrennungsmodus übergeht. Der Akku wird entweder an der Steckdose geladen oder während der Fahrt durch den Benzinmotor. Beim 50er-Mopedmodell gibt Aspes im Mix-Modus einen Treibstoffverbrauch von 1,25 Liter pro 100 Kilometer an, zu den 125/150-Kubik-Rollern werden noch keine Angaben gemacht.

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Unsere Bilder zeigen den bereits existierenden 50er-Hybrid. Ladegerät und Stecker kennen wir von China-Elektrorollern.
Dort vermuten wir auch die Aspes-Produktion
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Hybrid-Antrieb – aber sonst wenig Neues. Aspes wendet sich eindeutig an Verwender, die kostengünstig in elektrische Sperrzonen fahren wollen und trotzdem Reichweite brauchen

Wer ist Aspes? Anschließend an eine Fahrradproduktion bis 1961 stellte Aspes von 1961 bis 1982 vor allem Offroad-Bikes mit Zweitaktmotoren her, darunter recht innovative und auch erfolgreiche Modelle – so wurde die Navaho 125 im Jahr 1971 von keinem geringeren als Felipe Agostini (Bruder des legendären Giacomo) zum Sieg in der italienischen Cross-Meisterschaft geführt. 1986 schloss das Werk in Gallarate bei Mailand seine Pforten; erst im Dezember 2008 wurde die in Italien immer noch klingende Marke durch die Menzaghi Motors S.r.l. wiederbelebt; www.aspesitalia.com

PDF-Download: Roller- und 125er-Neuheiten der EICMA 2010 pdf


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