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NEUE KONZEPTE

RYNO-EINRADROLLER WIRD WIRKLICHKEIT


Text: Redaktion
Fotos: RYNO Motors

PERRY RHODAN SCHAU OBA

Und auch Daniel Düsentrieb und sein kleiner Homunkulus hätten ihre Freude daran. Ein erstaunliches Light Electric Vehicle direkt aus der Zukunft

Ryno E-Scooter

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Im Jahr 2006 zeichnet die 13-jährige Tochter von RYNO-
Gründer Chris Hoffmann ein wundersames Einspurgefährt.
Schon wenige Monate später steht  Prototyp Eins  auf (s)einem
Rad. So will es die Legende. Jetzt wird gerade ein großes
Fabriksgelände angekauft

Seit einigen Jahren geistert er durchs Internet – im Frühjahr 2011 soll er nun in Serienproduktion gehen. Wenn alles klappt, wird Erfinder und RYNO-Motors-Gründer Chris Hoffmann den elektrischen Einrad-Scooter in der vom Sender ABC live aus den New Yorker Times Square Studios gesendeten Nachrichtenshow „Good Morning America“ der verblüfften Öffentlichkeit präsentieren. Dabei wird er bekannt geben müssen, dass sich der geplante Retail-Preis von ursprünglich 3500 Dollar auf 4200 erhöht hat. Wobei jedoch wesentlich ist, dass der RYNO-Preis unter den Kosten für eines der verschiedenen Segway-Modelle bleibt.

 

Denn die massive PR-Aktion hat einen durchaus subtilen Bezug: Im Jahr 2001 wurde der nämliche, mittlerweile legendäre Steh-Roller in ebendieser ABC-Show „Good Morning America“ erstmalig einem breiten Publikum gezeigt (Anm. d. Red.: Man kann keinesfalls davon sprechen, dass der Segway den Individualtransport revolutioniert hätte, aber immerhin wurden bis heute über 50.000 Segways verkauft, das ist eine durchaus erkleckliche jährliche Stückzahl).

 

Diverse Gyrosensoren, Schwungmassen und die über vier Jahre entwickelte Software ermöglichen es, dass der RYNO selbstbalancierend ist. Der Hersteller nennt den komplexen Regelvorgang Auto Balance System (ABS); diverse Vorkehrungen sollen dafür sorgen, dass man weder beim Beschleunigen noch beim Abbremsen das Übergewicht in eine der vier Himmelsrichtungen bekommt. Mit hochwertigem LiFePo4-Akku beträgt die Reichweite an die 50 Kilometer, die Aufladung dauert eineinhalb Stunden, Spitzentempo ist 40 Stundenkilometer. Mit 57 Kilo Eigengewicht ist der RYNO für einen Elektroroller keineswegs schwer – aber doch weit davon entfernt, dass man ihn ohne großes Aufsehen zum Aufladen in die Wohnung oder ins Hotelzimmer mitnehmen wird. Wobei die 25-Zoll-Bereifung vielleicht sogar treppentauglich sein könnte …


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Prototyp Nummer Zwei lebt. Bis zum Serienstart im Frühjahr 2011 werden noch die Kanten ein bisschen geglättet. Antrieb, Akku und Regelelektronik sind bereits fertig entwickelt
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Verbrecher fangen mit dem RYNO? Die US-amerikanische Unterwelt zittert bereits wie Espenlaub. Jedenfalls hat die Polizei von Portland, Oregon, so starkes Interesse am Motorsessel bekundet, dass die Erfinder von einem italienischen Designer ein schmuckes Police-Bike entwerfen ließen. Die testenden Officer lobten die Wendigkeit und einfache Handhabe sowie die Möglichkeit, auch in Fahrt zur Waffe greifen zu können


Das RYNO-Produktionskonzept klingt interessant: Nur 20 Prozent der Bauteile wurden extra für den Einradroller entwickelt, alles andere kann auf dem weltweiten Teilemarkt (zu Großserienpreisen) eingekauft werden. Dadurch sollen nicht nur profitable Herstellungskosten erreicht werden, sondern das Design kann extrem schnell und günstig an spezielle Marktbedürfnisse angepasst werden.

 

Früher Sketch von RYNO Prototyp Eins



KONTAKT:
RYNO Motors, 2714 NE 50 th Ave.
Portland, Oregon 97213
Tel.: 001-503-939-7068
www.rynomotors.com
Früher Sketch von RYNO Prototyp Eins


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