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E-ROLLER-NEWS

VESPA ELETTRICA UND ELETTRICA X SIND 2018 SERIENREIF


Text: Redaktion
Fotos: Piaggio (1), Motomobil (6)
 

E-NDLICH!

Zusätzlich zur Batterie: Die Version X ist fix


Vespa Elettrica 2018 kl

 
Man kann es durchaus als Zeitenwende und als historischen Punkt sehen: Wenn Vespa elektrisch aktiv wird und wenn die E-Scooter praxistauglich sind, dann bricht eine neue Roller-Epoche heran. Bereits im Sommer erschienen in italienischen Tageszeitungen Interviews mit Personen der Piaggio-Führungsetage, in denen darauf hingewiesen wurde, dass die kommende Elektrovespa ein Hybridroller sein könnte. Aber mit welcher Bauweise? Jetzt ist es geklärt: Zusätzlich zur rein elektrischen Vespa mit versprochenen 100 Kilometern Reichweite wird es auch die Elettrica X geben, bei der ein zusätzlicher kleiner Range Extender den Aktionsradius auf bis zu 200 Kilometer verdoppeln soll.

Leider gibt sich Piaggio bei den Daten zum exakten Energieinhalt der Batterien noch so verschlossen wie eine Auster, daher sind Mutmaßungen über eine tatsächliche Alltagsreichweite einstweilen reine Spekulation. Bekannt ist, dass der E-Motor 2 kW (2,7 PS) Dauerleistung und 4 kW (5,4 PS) Peak Power haben wird, damit liegen die Fahrleistungen im Hubraumäquivalent zwischen 50 und 125 Kubik. Die Annahme liegt nahe, dass es auch eine Version mit versicherungs- und führerscheintechnisch günstigen 45 km/h Höchstgeschwindigkeit geben wird. Das Drehmoment sollen saftige 200 Newtonmeter sein. Es gibt zwei Betriebsmodi, wobei in Eco die Spitze auf 30 Stundenkilometer limitiert ist. Auch ein Retourgang ist für müheloses Rangieren vorgesehen. An einer Haushaltssteckdose soll die E-Vespa (mit eingebautem Ladegerät) innert vier Stunden wieder aufgeladen sein. Die Lebensdauer der Akkus (bis zum Erreichen von 80 Prozent Leistungsfähigkeit) ist 1000 Ladezyklen, entsprechend einer Fahrtstrecke von 50.000 bis 70.000 Kilometern.

In der X-Variante hat die E-Vespa einen benzinbetriebenen Range Extender, der aus einem kleinen Drei-Liter-Tank gespeist wird. Um Platz für diese Bauteile zu ermöglichen, ist aber die Batterie verkleinert, und rein elektrisch gibt es lediglich „bis zu“ 50 Kilometer Maximalreichweite. Dafür kann man – je nach Anforderungen – die Betriebsart individuell auswählen: Entweder vollkommen lautlos mit Strom, mit sich automatisch zuschaltendem oder mit manuell aktiviertem Range Extender.

Der Sitzbankstauraum fällt den Batterien nicht völlig zum Opfer, es bleibt noch Platz für einen Jethelm. Ein GPS-GSM-Modul ist im Fahrzeug fix verbaut, das erlaubt viele Möglichkeiten der Fernkontrolle von Ladezustand oder Standort. Eine kommunikationstechnische Delikatesse soll das neue Cockpit mit 4,3-Zoll-Farbdisplay werden: Es stellt die neueste Version der Vespa Multimedia Platform dar – das Smartphone des stolzen Besitzers ist bluetoothverbunden, wobei Funktionen wie Musikplayer oder Telefonrufannahme bequem über die Schalter am Vespalenker bedient werden können, ein Kommunikationsteil im Helm natürlich vorausgesetzt.

Bei der Finanzierung der Elektrovespa will Piaggio neue und individuell maßgeschneiderte Wege beschreiten – bis hin zu einem Abo-Modell, bei dem Miete, Versicherung und Service in einen monatlichen Pauschalbetrag zusammenfasst sind. Vespa Elettrica und Elettrica X sollen ab Frühjahr 2018 online bestellbar sein. Sobald die näheren Details zu Preis, Verkaufsstart und Technik verfügbar sind, werden sie hier auf „motomobil“ bekanntgegeben.


Vespa Elettrica 2018
Vespa Elettrica 2018
 
Vespa Elettrica 2018
Vespa Elettrica 2018


Vespa Elettrica X 2018

Die Vespa Elettrica X mit
Range Extender auf der
Mailänder EICMA im November 2017



Vespa Elettrica EICMA kl

Der erste Prototyp der elektrischen
Vespa stand bereits Ende 2016 auf
der Mailänder EICMA


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