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E-BIKE-NEWS

KTM FREERIDE E-XC, Mod. 2018


Text: Redaktion
Fotos: KTM (6), Motomobil (4)
 

E-RDBEWEGUNG, ZWEITER TEIL

KTM will die neue Generation der elektrischen Freeride als klares und deutliches Bekenntnis zur Elektromobilität verstanden wissen


KTM Freeride E
 

Zweifacher MX-Weltmeister Heinz Kinigadner bei der
Vorstellung des neuen elektrischen Offroaders: „ Müsste
ich nochmals 16 sein, wäre mein Bike klar – Freeride E!“




Die größten Vorteile der E-Mobility ortet KTM im urbanen und im Offroad-Bereich. Firmenchef Stefan Pierer bei der Weltpremiere der 2018er-E-XC im Salzburger Hangar-7: „Der Verbrennungsmotor wird uns realistischerweise noch einige Zeit begleiten. Gerade KTM verfügt hier über große Innovationskraft, wie wir zum Beispiel mit der Einspritztechnologie für Zweitakter gerade wieder bewiesen haben. Auf mittel- und langfristige Sicht sehen wir den Elektromotor als Antriebstechnik der Zukunft. Bereits im Jahr 2007, als noch kaum jemand davon gesprochen hat, hat KTM mit der Elektromotorrad-Entwicklung begonnen. Den Weg setzen wir konzentriert fort, und die neue Freeride E repräsentiert unser gesammeltes E-Bike-Know-how.“

Das Wissen um diese Motivation und die KTM-Hintergründe hilft bei der Betrachtung und der Einschätzung der neuen Elektro-Freeride: Die Mattighofener haben es sich nämlich verkniffen, lediglich die marktübliche Entwicklung der gängigen Lithium-Rundzellen in den Energieinhalt der Akkus einzubringen, wie wir es von den meisten E-Autos – und auch E-Motorrollern – gerade gewohnt sind. Denn auch der Motor wurde weiterentwickelt, und am Chassis gibt es kaum ein Detail, das unangetastet blieb. In seiner Summe ist das neue Modell noch ernsthafter und zielstrebiger, als es die 2014 vorgestellte erste Freeride E bereits war.

KTM Freeride E Mod. 2018
Auch die anspruchsvollsten Hard-Enduristen
sollen mit der neuen Freeride E ihre elektrische
Freude haben
KTM Freeride E Mod. 2018
Mehr Reichweite;
kräftigerer Motor;
überarbeitetes Fahrwerk
 

Die Kurzcharakteristik: Mit den Fahrwerksänderungen, dem etwas leistungsgesteigerten Motor und der erhöhten Reichweite wendet sich das Bike jetzt nicht nur an Hobbycrosser und Geländeeinsteiger, sondern direkt auch an Offroad-Profis. Ohne Änderung der Dimension und des Gewichts wurde der Akkuinhalt von 2600 auf 3900 Wattstunden „vermehrt“: Die verbesserte, schnell wechselbare Batterie funktioniert auch in einer E-KTM der ersten Generation, und umgekehrt – und das praktischerweise mit der vorhandenen Software für Batteriemanagement und Motorsteuerung. In der Praxis bedeutet das gute zwei Stunden Fahrtdauer im Enduroeinsatz, statt bisher ein bis eineinhalb Stunden. Nach WMTC ist die Reichweite 77 Kilometer (im leistungsmäßig uneingeschränkten der drei wählbaren Fahrmodi). Lieferant der 18650er-Lithium-Elemente ist nun Sony, die unter den fünf marktbeherrschenden Herstellern laut KTM die qualitätvollsten sein sollen.

Die Nennleistung ist 9 kW (12 PS), wobei die abrufbare Peak Power nun bei 18 kW (24,5 PS) statt bisher 16 kW (22 PS) liegt. Das Drehmoment von 42 Newtonmetern geht ab der ersten Umdrehung der Motorwelle los. Der 300-Volt-Scheibenläufer-Synchronmotor ist flüssig gekühlt, ebenso der elektronische Controller. Die gesamte Motor-Batterieeinheit ist wasserdicht. Neu ist die Rekuperationsmöglichkeit im Eco-Modus: Beim Bergabfahren und beim Bremsen wird Energie in die Batterie rückgespeist.

KTM Freeride E
Erzberg-Offroad-Legende
Taddy Błażusiak fährt mit der
Freeride E in den Hangar-7 ein …
0KTM Freeride
… und wirbelt fast lautlos wie der
elektrische Derwisch durch die
erstaunten Zuschauerreihen
 

KTM Freeride E
Breiterer Lenker; massivere
Vorderradbremse; im Eco-Modus
gibt es jetzt Rekuperation
KTM Freeride E
Der 300-Volt-Motor ist so wie die Leistungselektronik
flüssig gekühlt und ist dadurch unter den härtesten
Einsatzbedingungen thermisch stabil
 
 
Beim Chassis gibt es neben dem aufgefrischten und modernisierten Bodywork einen etwas breiteren konischen Lenker; die Position der Fußraster ist verstellbar. Die Gabelbrücken und der verlängerte Steuerkopf sind steifer konstruiert: sowohl die 43-Millimeter-USD-Telegabel als auch das hintere Zentralfederbein sind die neuesten Modelle im WP-Programm. Die Charakteristik der Bremsanlage wurde dahingehend angepasst, dass die Vorderradbremse noch belastungsfähiger und die hintere Bremse feiner dosierbar ist. Und schließlich ist der Stahl-Alu-Verbundrahmen mit Kunststoff-Heckrahmen neu gestaltet.

Die 2018er-Freeride-E-XC geht in Mattighofen gleich nach den Weihnachtsferien in Produktion und ist ab Frühjahr im Handel erhältlich. Bei der Preisgestaltung des KTM-E-Bikes will man einen neuen attraktiven Weg einschlagen: Vorgesehen ist ein Preis, der mit  7698 Euro ungefähr soviel wie der einer benzingetriebenen Freeride 250 beträgt. Dazu kommen die Kosten von monatlich 49 Euro für das externe Schnellladegerät und den neuen 3,9-Kilowattstunden-Akku, die auf Basis einer vierjährigen Mietvereinbarung in etwa dem Treibstoffaufwand bei einem Benziner entsprechen.

KTM Freeride E Mod. 2018
KTM-Chef Stefan Pierer, Vorstand Hubert
Trunkenpolz und Designer Gerald Kiska
präsentieren den neuesten KTM-E-Offroader
KTM Freeride E
Symbolfoto: Auch an
ungewöhnlichen Plätzen viel
Fahrfreude mit einem E-Bike
 


TECHNISCHE DATEN: KTM Freeride E-XC, Mod. 2018
MOTOR Permanentmagnet-Synchronmotor 300 V, flüssiggekühlt
LEISTUNG 9 kW/12 PS (Peak Power 18 kW/24,5 PS) 
DREHMOMENT 42 Nm 
FAHRWERK Perimeter-Stahl-Alu-Verbundrahmen 
AUFHÄNGUNG vo/hi WP USD 43 mm/WP Monoshock 
FEDERWEG vo/hi 250/260 mm 
RADSTAND 1418 mm 
LENKKOPFWINKEL 67° 
NACHLAUF n. a. 
BEREIFUNG vo/hi Maxxis 2,75-21"/4,00-18"
BREMSEN vo/hi Scheibe 260 mm/Scheibe 230 mm 
AKKU Lithium-Ionen 3900 Wh, 28 kg 
LADEZEIT 75 min (80 %), 105 min (100 %) 
MAX. REICHWEITE (lt. WMTC-Zyklus) 77 km
GEWICHT (inkl. Akku) 111 kg
SPITZE 75 km/h 
PREIS (2018) € 7698,– (Bike) + Akku/Lader € 49,– p. m.
HERSTELLER/INFO www.ktmfreeride-e.com 





KTM Freeride E


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