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E-BIKE-NEWS

PIAGGIO WI-BIKE KOMMT IM FRÜHJAHR 2016


Text: Redaktion
Fotos: Piaggio S.p.A.
 

PEDALIEREN 4.0

Nur wenige Monate später als geplant wird im Frühling 2016 das ehrgeizige Piaggio-Pedelec zur elektrischen und elektronischen Realität. Hier ist die umfassende Vorschau


016 Piaggio Wi-Bike kl
 


Aus dem Ende 2014 vorgestellten „Piaggio Electric Bike Project“ wird das Piaggio Wi-Bike. Besser gesagt, die Wi-Bikes – denn es wird vier Hauptversionen und weitere Varianten mit verschiedenen Alurahmen und Antriebskonfigurationen geben. Der erklärte Anspruch ist es, mit dem selbstentwickelten 250-/350-Watt-Motor (dessen Motorwelle gleichzeitig die Tretlagerachse ist) gemeinsam mit der stufenlosen NuVinci-Variomatik und einem wartungsfreien Zahnriemen das fortschrittlichste E-Bike am Markt anzubieten. Gleichzeitig will man modernste Datenvernetzung und Interaktivität realisieren.

In Österreich wird das Piaggio Wi-Bike je nach Modell und Ausstattung voraussichtlich zwischen 2800 und 3900 Euro kosten; der Vertrieb soll vornehmlich über den existierenden Piaggio-Rollerhandel passieren.

Der Piaggio-Konzern will sich nicht nur als Vespa-Erfinder oder als Rollerschwemme sehen, sondern vor allem als Mobilitätsversorger. Das erste E-Vehicle gab es bereits im Jahr 1975, seither fanden immer sehr fundierte Exkurse in die Welt der E-Scooter und der Elektro-Benzin-Hybride statt. Der Boom der Elektrofahrräder und die aktuellen Trends der Connectivity kommen einem durchdachten und gut abgestimmten Pedelec sehr zupass.

Piaggio Wi-Bike
Das sportive Wi-Bike Active
Plus mit Herren-Oberrohr
Piaggio Wi-Bike
Wi-Bike Comfort gibt es auch als Unisex-
Tiefeinsteiger mit Shimano-Kettenschaltung
 
Piaggio Wi-Bike
Modell Comfort Plus mit automatischem
stufenlosen NuVinci-Nabengetriebe
Piaggio Wi-Bike
Hier das Wi-Bike Comfort Plus als
Tiefeinsteiger mit NuVinci-Nabe
 

An Bord ist so gut wie alles, was der Kommunikation dient: USB; Bluetooth; NFC; GPS; sogar eine GSM-Sim-Karte ist im 400-Wattstunden-Akku verbaut. Dirigiert wird die Datenübertragung durch die PMP („Piaggio Multimedia Platform“), die im Jahr 2012 ihr Roll-out hatte und seither ständig weiterentwickelt wird. Knapp die Details: Near Field Communication (NFC) für die kontaktlose Verbindung zum Lenkerdisplay, das bei seiner Abnahme gleichzeitig eine unüberwindbare Funktionssperre des Bikes ist; USB für die Aufladung des Smartphones und für Software-Updates; Bluetooth für die Anbindung an Smartphone-Apps und an Tablets zur Werkstattdiagnose; das GPS-GSM-Modul dient zur satellitengestützten Diebstahlssicherung und zur Datenübertragung von und zur Batterie.

Bei der Prototyp-Vorstellung des Piaggio Wi-Bikes vor einem Jahr wurde von der Nutzung als Fitnessgerät gesprochen. Die jetzt bekannt gewordenen Möglichkeiten sind enorm vielfältig – hier einige davon: Man kann einstellen, dass der Fahrer durch Körpereinsatz zum Beispiel 100 Watt in die Gesamtleistung eingibt, und der notwendige Rest automatisch durch den E-Motor beigesteuert wird. Oder man setzt das Ziel, dass der Puls in einem vorgegebenen Bereich bleibt, und dass sich das Ausmaß der elektrischen Unterstützung danach zu richten hat. Ebenso kann ein gewünschter Kalorienverbrauch vorgegeben werden. Für die Trainings-„Sitzungen“ gibt es Protokolle und Sharing-Funktionen.

Piaggio Wi-Bike
Comfort Plus mit Gepäckslösungen
und Lenker-Zubehör im Classic Style
Piaggio Wi-Bike
Wi-Bike Active; robuste Gepäckbehälter für
Lenkkopf, Rahmendreieck und Gepäckträger
 

Überhaupt ist das Angebot der persönlichen Anpassung sophisticated und geht über das von herkömmlichen Pedelecs Gewohnte weit hinaus, ist aber trotzdem logisch: Die elektrische Zugabe gibt es nicht nur in linear-proportionalen Unterstützungsgraden, sondern in echten Motormappings. So kann man im Modus City einstellen, dass man besonders beim Wegfahren beflügelt wird – wahrscheinlich eine nützliche Sache im Stop-and-go-Verkehr. Das System erkennt die Neigung der Fahrbahn: Es kann auf Wunsch am Berg stärker unterstützen und dafür im Flachen oder abwärts sparsamer sein.

Die prognostizierte Reichweite mit den – mittlerweile nicht übermäßig üppigen – 400 Wattstunden Strominhalt beträgt zwischen 60 und 120 Kilometer; nach etwas mehr als drei Stunden am Ladegerät ist der (herausnehmbare) Akku wieder voll. Die stufenlos schaltende NuVinci-Hinterradnabe wird je nach Wi-Bike-Modell manuell oder elektronisch gesteuert; zusätzlich kommen Versionen mit Neun-Gang-Kettenschaltung. Über das Gewicht des Piaggio-E-Fahrrads gibt man sich noch bedeckt – man darf annehmen, dass es bei knapp über 20 Kilo liegt.

Beim Design des Wi-Bikes kann Piaggio durch geschickte Kunstgriffe alle wichtigen Strömungen von retro oder urban bis sportlich-futuristisch abdecken. Natürlich gibt’s gegen weiteres Geld viel Zubehör, von stimmigen Gepäckslösungen bis zu Bedienungshilfen. Die Hoffnungen an das modernste Pedelec ever sind erweckt – die Spannung steigt bis zum ersten Wi-Bike-Test fast ins Unerträgliche …

Piaggio Wi-Bike
NuVinci-Automatik und Zahnriemen
im Piaggio Wi-Bike Active Plus
Piaggio Wi-Bike
Das NFC-vernetzte abnehmbare Display
ist gleichzeitig Diebstahlschutz
 
Piaggio Wi-Bike
Fahrradortung über GPS-GSM-Modul;
Kettenschaltung im Modell Komfort
026 Piaggio Wi-Bike kl
Je nach gewählter Antriebskonfiguration gibt
es dann die entsprechenden Lenkerarmaturen
 




PIAGGIO-INFORMATIONSVIDEO ÜBER DAS WI-BIKE




























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