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E-BIKE-NEWS

„FURIOUS CARL“ TESTET DEN SCROOSER


Text: Redaktion
Fotos: Leibrentner
 

HOCH DAS RAD

Der Tretroller wird endlich e-rwachsen


040 Scrooser Safebike kl
 


Das erste Vorserienmodell des elektromechanischen Tritt-ans „Scrooser“, das auf Initiative der Kremser Firma Elektro-Power-Bike nach Österreich kommt, gerät alsogleich in die Fänge des variantenreichen Erzbergrodeo- und Safebike-Veranstalters Karl Katoch, kraft seines Amtes auch Herausgeber von www.strombike.at und www.motorradreporter.at. Die pflegliche und sachkundige Behandlung des optisch sehr gefälligen Fat-Scooters durch Herrn K. (the artist formerly known as „Furious Carl“) kann man auf den „motomobil“-Fotos unschwer nachvollziehen.

Scrooser
042 Scrooser Safebike kl
Scrooser
 
Scrooser
 


Das fundierte Fazit nach den ersten Batteriefüllungen? „Durch den walzenförmigen, fast sogar rechteckigen Querschnitt der Reifen braucht der Roller keinen Hauptständer, aber das Kurvenverhalten ist sowohl im Stehendfahren als auch im Sitzen gewöhnungsbedürftig, es könnte harmonischer sein. Auch über die Programmierung der Steuersoftware mit ihrer Eigenheit, nach dem Loslassen des Bremshebels automatisch wieder in Beschleunigung überzugehen, könnte man nachdenken. Aber sonst hat der Scrooser großes Potenzial – er ist komfortabel mit viel Platz am Trittbrett, laut- und geruchslos, mit guter Bremse und er ist ein echter Blickfang. Das ordnungsgemäße Wheelisieren schafft ein gesunder Mensch mit dem nötigen Gewusst-wie.“

Auf den Bildern erkennt man, dass die Scrooser-Bereifung schon in kleiner Schräglage auf die Kante geht, wo Reifen-Walkbewegungen nicht so berechenbar sind wie in Geradeausfahrt. Allerdings geht’s beim Scrooser auch nicht um das Kurvenvergnügen, sondern um die Mobilität im Nahbereich – obwohl Sicherheit bei Manövern des letzten Augenblicks immer gefragt ist: Der 44 Kilo schwere, 250 Watt (0,34 PS) leistende und höchstens 25 km/h schnelle Scrooser fällt in Österreich unter die Fahrradverordnung und kann unter deren Rahmenbedingungen verwendet werden. Der E-Antrieb kann entweder über die Trittstärke des Piloten oder über einen Daumengashebel aktiviert werden.

Scrooser
Scrooser
Scrooser
048 Scrooser Safebike kl
 

In der Serienfertigung soll dann der unter dem Trittbrett fixierte 800-Wattstunden-Akku (Reichweite bis zu 30 Kilometer) zum Laden in der Wohnung oder im Büro/Hotelzimmer entnehmbar sein. Zusätzlich zur sehr wirksamen Vorderrad-Scheibenbremse gibt es Rekuperation und somit Bremswirkung des Hinterradnabenmotors – die Bremsbetätigung hinten hat sich beim Prototyp aber intuitiv nicht erschlossen. Die Bergfähigkeit des Scroosers konnten wir im Rahmen einer Safebike-Veranstaltung auf dem flachen Wiener Rathausplatz nicht eruieren. Aus der Webseite des Dresdner Start-ups geht derzeit auch nicht hervor, ob pfiffiges Zubehör für Transport von Gepäck in Planung ist – was für die universelle Verwendbarkeit des Scroosers wohl nicht unwesentlich ist.

Mit noch ein bisschen Feinarbeit könnte der Scrooser eines der attraktivsten Fahrzeuge sein, das in jüngerer Zeit neu in die Elektroabteilung kommt. Man kann sich blicken lassen damit. Je nach Version (Motorleistung, Beleuchtung etc.) wird der Scrooser ab 3970 Euro zu haben sein; www.scrooser.com. Infos über Bezugsquellen in Österreich unter Tel.: 0699/170 630 31.

Scrooser
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WEITERE E-TRETROLLER-KONZEPTE AUF „MOTOMOBIL“:

Beko E-Schweber

Mini Citysurfer



DER HERSTELLER-INFOFILM ÜBER DEN SCROOSER




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