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E-BIKE-NEWS

BULTACO ELEKTROMOTORRAD SOLL 2015 KOMMEN


Text: Redaktion
Fotos: bultacoisback
 

MOTOCICLETA ELÉCTRICA

Nicht Österreich ist das „Land am Strome“, sondern eindeutig Spanien. Dort gibt es ganz viel davon


007 Bultaco Rapitan E-Bike kl

 

Die spanische Motorradmarke Bultaco gab es nur 25 Jahre lang (von 1958 bis 1983) – der Name klingt aber immer noch sehr füllig und zergeht besonders Sportsfreunden auf der Zunge. Das Bultaco-Revival kommt jetzt elektrisch – zumindest wenn es nach den Wünschen der LGN TECH Design S. L. geht, einer Firma, die mit Unterstützung des Technologieparks der Madrider Universität Carlos III im Jahr 2010 gegründet wurde. Die Förderungen für Elektroprojekte scheinen gerade in Spanien immens zu sein, denn aus keinem anderen europäischen Land gab es in den letzten Jahren so viele Prototypen und vollmundige E-Bike-Ankündigungen wie von der iberischen Halbinsel. Die Zahl der produktionsreifen oder gar am Markt erhältlichen E-Motorräder ist bis jetzt allerdings bescheiden bis nicht existent. So darf auch die elektrische Bultaco-Wiedergeburt – die angeblich in Madrid und in Barcelona 500 Arbeitsplätze schaffen soll – derzeit noch mit großer Vorsicht genossen werden. Zu wünschen wäre sie jedenfalls.

Geplant sind vorerst die Modelle Rapitán und Rapitán Sport. Der luftgekühlte, rekuperierende E-Motor mit 40 kW (54 PS) Peak Power und 125 Newtonmeter Drehmoment ist eine Eigenentwicklung, ebenso die Regelelektronik der BCU („Bultaco Control Unit“). Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 145 km/h abgeriegelt. Zum Energieinhalt der Akkus gibt es keine Angaben, die plausible Reichweite soll in der Stadt 200 Kilometer und auf der Autobahn 110 Kilometer betragen. Die Vorderradführung („Bultaco Dual Lever Evolution“) des 189-Kilo-Bikes wirkt wie eine Mischung aus BMW Telelever und einer klassischen Springergabel; hinten gibt’s ein horizontales Zentralfederbein. Sekundärtrieb ist wie bei den E-Bikes von Zero Motorcycles ein wartungsfreier Zahnriemen. Wie bei Zero darf auch eine Smartphone-App nicht fehlen, mit der man die Leistungs- und Reichweite-Parameter individualisieren kann.

Der kleine Windverbau wirkt wie um den Scheinwerfer einer Kawasaki Versys designt; der Stahl-Fachwerkrahmen hat zahlreiche stabilisierende Dreiecke; in der Tankattrappe kann man einen Vollvisierhelm unterbringen. Bei näherer Betrachtung des Mitte Mai in London vorgestellten, angeblich seriennahen Prototyps ist der plumpe Umstand verstörend, dass offensichtlich der linke Bremshebel (anstelle der herkömmlichen Kupplung) samt Hydraulik und der rechte Bremshebel bei unterschiedlichen Herstellern eingekauft wurde – und dass es zusätzlich noch einen weiteren Fußbremshebel gibt! Über die Bedienung und auch den geplanten Preis sind also noch Herstellerangaben nötig. Wir warten gespannt auf die Mailänder EICMA 2014 im November, ob sich die E-Bultaco dort blicken lässt.

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