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E-BIKE-NEWS

NEUE PEDELECS VON SMART BRABUS UND OPEL/KISKA DESIGN


Text: Redaktion
Fotos: Daimler, Kiska, Opel, Peugeot

NEUE STRÖMUNGEN

Für Automobilfabriken sind elektrische Zweiräder die willkommene Gelegenheit, ein Bekenntnis zur leichten Mobilität abzuliefern. Und KTM-Stardesigner Gerald Kiska bringt beim RAD e von Opel sein Know-how aus dem Zweiradbereich ein


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82. Auto-Salon Genf, März 2012. Während der Strom im vierrädrigen Straßenverkehr aus bekannten Gründen wohl noch einige Zeit lang nicht so richtig ins Fließen kommen wird, feiern die Elektrofahrräder euphorische Verkaufszuwächse. Den Automobilerzeugern ist das nicht entgangen. So hat sich zum Beispiel Opel an seine frühindustrielle Phase als Fahrradproduzent erinnert und bringt mit der Designstudie RAD e ein Konzeptfahrzeug ins Gespräch, das nicht nur fesch ausschaut, sondern auch den Fahrradbau mit frischen Ideen beliefert. So ist das RAD e die erste E-Bike-Studie, die auf Konstruktions- und Produktionsmethoden der Automobilindustrie zurückgreift: Anstelle exotischer Leichtbaumaterialien verwenden die Opel-Designer hohle Rahmenteile aus Pressstahl, die ebenfalls sehr leicht sind, außerdem robust und einfach herzustellen. Der Mittelmotor hat die Pedelec-üblichen 250 Watt Leistung; eine interessante Lösung ist die Führung der gekapselten Kette in der Monoshock-gefederten Zweiarm- (beziehungsweise Vierarm-) Hinterradschwinge. Für den Entwurf des RAD e ist die Adam Opel AG zu einer der kompetentesten Stellen im Zweiradbau gegangen: Gerald Kiska ist einer der wichtigsten Architekten der KTM-Erfolgsgeschichte und zeichnet jetzt auch für das Opel-Elektrofahrrad verantwortlich.

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Der Salzburger Gerald Kiska hat beweist seit
vielen Jahren nachdrücklich, wie man einspurige Begehrlichkeiten wecken kann
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Hoffentlich baut Opel dasRAD e wirklich!
Nicht nur die Kiska-Designmannschaft
hätte sich das verdient

Schon zum Kaufen gibt es ab Ende 2012 das Smart Brabus ebike. Das Konzept entspricht dem weniger als 3000 Euro kostenden Smart ebike – die mit Daimler eng verbundene Tuningschmiede Brabus macht aber einen 45 Stundenkilometer schnellen Sportler daraus, der in Deutschland in die (in Österreich nicht übernommene) Kategorisierung der S-Pedelecs fällt, die mit Nummerntafel und verpflichtend mit Helm gefahren werden. Der BionX-Hinterradnabenmotor mit integriertem Dreiganggetriebe leistet hier 500 Watt; weitere Unterschiede zum 25-km/h-ebike von Smart sind grün belederte Griffe und Sattel, eine Vierkolben-Bremsanlage am Vorderrad, Karbon-Vierspeichenräder, diverse Karbonteile sowie gewichtsoptimierte Kurbel und Pedale. Man darf also einen Verkaufspreis im Premiumbereich erwarten. Von der Kurbel zum Hinterrad läuft ein sauberer Zahnriemen.

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Das kräftige Smart Brabus ebike
kommt mit BionX-Motor und vielen
leichten Karbonteilen
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Unvermeidlich: High sein, frei sein,
Smartphone muss dabei sein. Darunter
das klassische BionX-Display

Fahrrad-, Roller-, Gewürzmühlen- und Autohersteller Peugeot hat bereits einige traditionelle Pedelecs im Angebot. Am 82. Genfer Autosalon zeigt man das DL 122, ein „innovatives urbanes Bike“. DL steht für „Design Lab“, und so hat die Muskelfahrrad-Studie einige optische und technische Feinheiten: Der Rahmen besteht aus Aluminium- und Holzelementen; Griffe und Sattel sind aus edlem Leder; im Rahmen zwischen den Beinen des Fahrers befindet sich ein Lederbehältnis, in dem Notebook und Dokumente transportiert werden können, ohne die Schwerpunktlage des Bikes ungünstig zu beeinflussen. Die handliche Radgröße ist 20 Zoll, zum Achtganggetriebe in der Nabe führt auch hier ein Zahnriemen.

008_Opel_RAD_e_Kiska_Sketch
Die Kiska-Designstudie Opel RAD e sollte
bei einer Serienfertigung viel frischen Wind
in den Fahrradbau bringen
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Das Bike für den urbanen Professionisten:
Notebook und Arbeitsunterlagen werden
im Peugeot DL 122 zentral transportiert
.


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