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MOTO MOBILITY

REVIVAL: VESPA PX 125/150 KOMMT ZURÜCK


Text: Redaktion
Fotos: Piaggio, M. Bernleitner

VIERGANGFREU(N)DE

Der Schaltroller feiert fröhliche Urständ’. Kleiner Wermutstropfen:
Die 200-Kubik-Version lebt nicht wieder auf. Seit Mitte Jänner 2011 wird die PX wieder gebaut. Und zwar nicht in Indien, sondern in Pontedera

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EICMA 2010, Fiera Milano, am 2. November 2010: Die PX-Zeitreise findet tatsächlich statt! Motorleistung wird von Piaggio nicht angegeben. Die neue alte PX 125 kostet in Österreich zwischen 3500 und 3600 Euro und wird schon ab Feber 2011 ausgeliefert


Zusätzlich zu den Informationen, die der französische Marketing-Direktor Jean-Philippe Dauviau an die Roller-Webseite www.scooter-station.com ausgeplaudert hatte, lagen der „motomobil“-Redaktion schlüssige Beweise vor, dass das Gerücht zur Wahrheit wird und die Produktionsaufnahme der Vespa PX 125 und PX 150 kurz bevorstand. Der wichtigste davon: Im neuesten Piaggio-Ersatzteilverzeichnis haben die Motorgehäuse für diese Hubräume bereits Bestellnummern – jahrelang wurden diese Teile nicht mehr produziert, jetzt geht’s wieder los. Von einem 200er-Motor sind in den Teileverzeichnissen keine Spuren zu entdecken.

Somit erfährt das seit der Einstellung der PX-Serie vor einigen Jahren herrschende LML-Interregnum eine unerwartete Wende. Denn die indische Firma LML mit ihren beliebten PX-Klonen ist eigentlich daran schuld, dass Piaggio hellhörig wurde: Von Jahresbeginn 2010 bis zum Sommer wurden allein in Italien 3000 Indien-Scooter verkauft – die Fangemeinde des kleinen handgeschalteten Zweitakt-Einzylinders ist also noch immer zahlreich.

Wie sieht der Fahrplan für die „neue“ PX 125/150 aus? Gegensätzlich zu früheren Gerüchten wird die PX nicht in Indien assembliert (und die Karosserie stammt auch nicht vom LML-Lieferanten), sondern wird nach neuesten offiziellen Auskünften komplett in Pontedera bei Pisa gebaut. Angeblich sollen demnächst Werksfotos von der italienischen Montagestraße veröffentlicht werden. Optisch unterscheidet sich die PX kaum von der zuletzt erzeugten Piaggio-Version, die geplante Farbauswahl wurde mittlerweile von ursprünglich sechs auf vier Farben reduziert: Die 125er kommt in rot, blau, schwarz und weiß, die 150er gibt’s in schwarz und weiß.

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Zum 65-Jahr-Jubiläum der Vespa lebt die PX 125
wieder auf. Die Armaturen sehen tatsächlich so aus
wie im Millenniumsmodell
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Durch den aktuellen Zubau zur Baramati-Fabrik bei Mumbai
hätte Piaggio viel Platz. Nach neuesten Infos wird die PX
aber doch in Italien gebaut

Die technische Hauptänderung betrifft die Auspuffkonstruktion: Der Zweitakt-Roller muss die aktuellen Emissionsbestimmungen erfüllen und daher wird die Leistungsausbeute zurückhaltend sein; im Serienzustand soll (bis jetzt ohne exakte Leistungsangabe) eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 70 Stundenkilometern zu erwarten sein. Attraktiv genug, dass bereits dutzende Fixbestellungen bei österreichischen Händlern vorliegen. Die Klassik-Vespa soll über das gesamte Piaggio-Händlernetz angeboten werden; www.stoffis.com

UND HIER GEHT’S ZUM ERSTEN „MOTOMOBIL“-FAHRBERICHT/TEST UND ZU DEN TECHNISCHEN DATEN DER NEUEN VESPA PX 125 & 150!

008_VespaPX_2011kl


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