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ROLLER-NEWS

NEUES BUCH ÜBER DEN MEISTER KABINENROLLER


Text: Redaktion
Fotos: Verlag Brüder Hollinek, M. Bernleitner
 

KNATTERN STATT KNUTSCHEN

Über das legendäre österreichische Meister-Mopedauto ist ein feines Buch erschienen, dessen Dichte und Informationsfülle fast einer Dissertation gleichkommt


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„Die Knatterkugel“
von Alexander Fritz,
Verlag Brüder Hollinek,
€ 34,90
Besonders in den 1970er-Jahren war das Glasfiber-vollverschalte Meister-Kabinenmoped aus dem Weichbild österreichischer Städte kaum wegzudenken. Ließ der Fahrer versehentlich die Kupplung ordentlich schnalzen, sprang das Vehikel als Ganzes sehr in die Höhe, und zog er dann den Seilzugstarter in der Passagierzelle, dann wackelte so es heftig, als ob die Insassen gerade großes Vergnügen hätten. Dann knatterte es wieder.

Vom bekanntesten Modell, dem eiförmigen Meister K6 („Kabine 6“), wurden in Thal bei Graz vom Konstrukteur und Produzent Hans Jörg Meister über 700 Exemplare hergestellt; die gesamte Meister-Produktion beläuft sich auf zirka 1500 Stück. Angetrieben wurde der Meister K6 von einem dreigängigen Puch-Moped-Zweitaktmotor, der in sehr bauähnlicher Version unter anderem die berühmte „Schlurfrakete“ Puch MC 50 bewegte und der so gut wie unverwüstlich war – mit dem Meister wurden sogar ausgedehnte Urlaubsreisen unternommen und der Großglockner bezwungen.

1978 stoppte die Produktion, die in den Nachkriegsjahren ursprünglich als Mobilitätshilfe für Kriegsversehrte begonnen hatte. Je nach Sichtweise beliebt oder belächelt, war der K6 gleichzeitig zu spät am Markt als auch seiner Zeit voraus: Für den großen Mobilitätsaufbruch und den Umstieg vom Roller zum Auto (in den 1950ern) kam er zu spät, und für den Boom der – oft als „Tranklerautos“ bezeichneten – Microcars (um die Jahrtausendwende) war er zu früh. Was bleibt, hat jedoch absolute Leuchtturm-Funktion: zweckmäßige Gfk-Leichtbauweise; pure Funktionalität; leichte Bedienbarkeit; volksnaher Preis.

Der Jurist Alexander Diego Fritz ist Meister-Fan, Meister-Sammler und auch Meister-Buchautor: In Anwesenheit des mehr als rüstigen Hans Jörg Meister (Jahrgang 1939) präsentierte er im Dezember 2013 im randvoll besuchten Bestseller Hietzing seine akribische Zusammenschau „Die Knatterkugel“. Die Familie Meister öffnete für ihn das Privatarchiv – und so gibt’s im Buch neben der Firmen- und Typengeschichte, Prospekt-Faksimilen oder zeitgenössischen Zeitungsartikeln auch viele Original-Konstruktionspläne, diverse Behördenkorrespondenz und zahlreiche Zuschriften von enthusiastischen Käufern der Meister-Fahrzeuge.

„Die Knatterkugel“ von Alexander Diego Fritz ist im Verlag Brüder Hollinek erschienen und kostet 34,90 Euro. Zu beziehen (auch online) ist es am einfachsten über sorgfältig bestückte Fachbuchhandlungen wie Bestseller im Ekazent Hietzing und der Millennium City; www.motorbox.at

 

016 Meister Buchprasentation kl
Hans Jörg Meister (Mitte) wird bei der
Buchpräsentation von den Chefs des Karo
(„Kabinenroller“) Clubs Österreich geehrt
017 Meister Buchprasentation th
Leseprobe: Hollinek-Verlagsmitarbeiterin
Elise Madl gibt begeisterte Zuschriften von
früheren Meister-Fahrern zum Besten
 


019 Meister Buchprasentation kl
Auch das gibt’s: Der Meister Wandkalender
2014 ist über die Homepage der Thaler
Oldtimerfreunde
erhältlich
020 Meister Buchprasentation kl
Dieser auf Elektroantrieb umgestellte Meister K6 zapft hier gerade Energie an der Stromtankstelle Klosterneuburg und wird demnächst der Mittelpunkt einer eigenen „motomobil“-Story sein
 


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