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VINTAGE

MOPEDLEGENDE: PUCH MC 50, TEIL 2


Text: Redaktion
Fotos: E. Lechner, W. Hörtner, W. Wilhelm

DIE SCHLURFRAKETE LEBT!

Wir haben richtig vermutet: So mancher „motomobil“-Leser hat eine arge Vergangenheit! Im zweiten Teil unserer Hommage an die legendäre „Pupperlhutsch’n“ aus den Zeiten des motomobilen Aufbruchs bringen wir einige der eingelangten Leserfotos. Die Puch MC 50 in verschiedenen Aggregatzuständen, damals oder heute. Danke!


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Erich Lechner
aus Mureck besitzt ein prächtiges Customizing-Juwel, sozusagen der Captain America des Alpenlandes! Das Schmuckstück wurde komplett in Eigenregie neu aufgebaut beziehungsweise umgebaut.

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Die Freude von Willibald Hörtner aus Wien über sein makelloses Fahrzeug können wir bestens verstehen:
„Ich sende euch Bilder meiner MC 50, Baujahr 1971. Habe sie in mühevoller Kleinarbeit restauriert und bin wirklich stolz auf sie!“

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Kurt Peterka aus Wien besitzt gleich vier Puch MC 50 verschiedener Stilrichtungen und verschiedener Baujahre, hier ein klassisch-moderater Umbau. Und das STP-Pickerl darf nicht fehlen. Gratulation!

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„motomobil“-Leser Wolfgang Wilhelm liefert zusammen mit seinen zeitgenössischen Dokumentarbildern einer ziemlich ernsthaft, um nicht zu sagen, räudig aussehenden MC 50 mit Krickerl-Lenker sogar eine fundierte Tuninganleitung, in der viel Insiderwissen steckt:

„Hubraum 65 Kubik – es ist ein großer 60er-Zylinder, aufgebohrt, mit dazugehörigem Zylinderkopf. Die Überströmkanäle sind bearbeitet. Weiters kontaktlose Zündanlage von der Zündapp KS 50. Getriebe umgebaut mit langem ersten Gang (echte 40 km/h schnell) von einer Puch DS 60. Siebzehner-Bing-Vergaser aufgerieben auf 18,8 Millimeter. Kurzer Eigenbau-Ansaugkrümmer, angepaßt an den Ansaugkanal. Anders übersetzter Primärantrieb, weil trotz langer Übersetzung die Verwendung des Originalkettenrads erwünscht war.“

„Dem großen Sprung zwischen zweiten und dritten Gang und der damit verbundenen Drehmomentschwäche wurde mit einer Modifizierung des Motorgehäuses begegnet: Motor komplett zerlegen, in das Kurbelgehäuse oberhalb der Kurbelwelle wurde in eine vorher angefertigte Nut eine Aluminiumbrücke mit Uhu Plus verklebt und anschließend in Mutters Backofen ausgehärtet. Durch diese Maßnahme wird der Raum unter dem Kolben kleiner, die Vorverdichtung steigt und der Motor bekommt einen gewaltigen Drehmomentzuwachs.“

„Aus demselben Grund wurden die Löcher in den Kurbelwellenwangen mit Kork ausgefüllt. Als letzte Maßnahme wurde die Kickstarterwelle ausgebaut, denn die wird permanent angetrieben und kostet Leistung. Nach diesem Tuning war meine MC so schnell wie die schnellsten Zündapp!“


TEIL 1: HIER GEHT’S ZUR „MOTOMOBIL“-TYPENGESCHICHTE DER PUCH MC 50

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