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E-ROLLER-NEWS

VESPA ELETTRICA, FINAL VERSION & ERSTE PROBEFAHRT


Text: Redaktion Motomobil
Fotos: Piaggio, Motomobil
 

DAS GROSSE ZITTERN

Jetzt ist endlich die bisher sorgfältig gehütete Batteriedimension der Vespa Elettrica heraußen


Vespa Elettrica 2019


4200 Wattstunden, mit 18650er-Zellen von LG. Gar nicht einmal so schlecht. Aber auch kein Durchbruch. Das schafft bei einem 45-km/h-E-Roller eine plausible Alltagsreichweite von 100 Kilometern, mit vier Stunden Ladezeit an der Schukosteckdose (drei Stunden für 80 Prozent). Es ist die Hälfte des Energieinhalts des schnellen und saustarken BMW C evolution aus 2013 mit seinen 8 kW/h (mittlerweile als Long Range mit 12,5 kW/h), aber alleweil das Doppelte als in den meisten handelsüblichen preiswerten elektrischen Chinakrachern.

Damit wird möglicherweise eine eigene, neue Käuferschicht mit individuellen Bedürfnissen angesprochen. Trotzdem offeriert Piaggio für die Ballungsräume keine herausnehmbaren Akkus, sondern setzt ein Ladegerät samt Spiralkabel an die Stelle des bisherigen Benzintanks – dafür bleibt noch Platz für die Verstauung eines City-Helms oder kleiner Einkäufe.
 

Vespa Elettrica 2019
Vespa Elettrica USB
 

Derzeit sind als Gepäckserweiterung Bilder mit einem Topcase im Look der Vespa ET4 im Umlauf – die Elettrica hätte sich sicher eine zeitgemäße Interpretation verdient. Die Version Vespa Elettrica X soll zu einem ungenannten Zeitpunkt später im Jahr 2019 präsentiert werden – hier gibt es bei (auf 50 Kilometer reduzierter elektrischer Maximalreichweite) einen Drei-Liter-Tank für den kleinen benzinbetriebenen Range Extender, der die Autarkie auf 200 Kilometer erhöhen soll. Der Elettrica-Preis beträgt in Österreich genau 6590 Euro, die ersten Exemplare der 45-km/h-Version (Mopedzulassung) werden bereits ausgeliefert. Nach derzeitigen Infos wird eine schnellere Variante (125er-Zulassung) bereits im Frühjahr folgen; vespa elettrica

Die „motomobil“-Redaktion hat nach dem Elettrica-Blitztest bereits auch die ersten Fahreindrücke: Die Beschleunigung der (samt Akkus) 130 Kilo schweren Elettrica aus dem Stillstand erscheint hurtig und ist mit Sicherheit nachdrücklicher als bei einem 50-Kubik-Mopedroller. Der Elektromotor ist hörbar, aber sehr leise und mit angenehmem Klang. Beim Modus „Eco“ und beim Modus „Power“ (auch einen elektrischen Rückwärtsgang gibt es) ist in der Beschleunigung kaum ein Unterschied zu spüren, lediglich in der Höchstgeschwindigkeit: 35 km/h für Eco und 45 km/h für Power.

Die Test-Elettrica zeigte im schön gestalteten Farbdisplay noch 95 Prozent Batterieinhalt, nach der Berechnung des Bordcomputers sollte das für 92 Kilometer Restreichweite in Eco oder für für 73 Kilometer Restreichweite in Power sorgen. Und zwar dann (laut Auskunft eines Piaggio-Technikers), wenn man mit der konstanten Höchstgeschwindigkeit des jeweiligen Modus fährt. Unterm Strich heißt das, dass die 4,2 Kilowattstunden der 45-km/h-Elettrica sehr gut für einen Tag in der City reichen sollten – und auch für die tägliche Arbeitsfahrt und zurück sollte es genügen, falls man dabei keine riesigen Distanzen zurücklegen muss.

Lentsch Schoenlaub Freiler kl

Fleißige österreichische Zweiradjournalisten
beim Testen der Vespa Elettrica auf der
Mailänder EICMA



VespaElettrica Rinascente kl

Vespa Elettrica im Schaufenster
des Mailänder Nobelkaufhauses
Rinascente



014 VespaElettrica final




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