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BIKE-NEWS

STUDIE: „DIE MOTORRADWIRTSCHAFT IN ÖSTERREICH“


Text: Redaktion
Fotos: Arge 2Rad, Motomobil
 

WIRTSCHAFTSFAKTOR

Wussten Sie, dass in Österreich mit Motorrädern stündlich fünf Mal die Welt umrundet wird?


Motorradwirtschaft

Dr. Anna Kleissner (Economica Institut für Wirtschaftsforschung),
Mag. Hubert Trunkenpolz (links) und Hans Zimmermann
(Yamaha Österreich/Arge 2Rad) präsentieren die erstaunlichen Fakten einer
Studie über den ökonomischen Fußabdruck der heimischen Zweiradwirtschaft


 

Mittlerweile besitzt jeder neunte Österreicher über 15 ein Motorrad oder einen Roller, im Jahr 2017 waren 796.000 Motorräder zugelassen. Der Bestandswachstum bei einspurigen Krafträdern übersteigt somit deutlich (um fast doppelt so viel) das Bevölkerungswachstum.

Jeder 104. österreichische Arbeitsplatz ist direkt, indirekt oder induziert der Motorradwirtschaft zuzuschreiben – damit sind neben der Produktion und dem Handel vor allem Tourismus und Gastronomie, Kraftstoffe, Versicherungen, Fahrschulen oder Sportereignisse gemeint (das „Verlegen von Zeitschriften“ hat immerhin einen Anteil von 0,9 Prozent).

Die gesamte Bruttowertschöpfung der Motorradwirtschaft beläuft sich jährlich auf 2,9 Milliarden Euro und ist damit fast doppelt so groß wie der komplette Sektor der Getränkeherstellung. Das dadurch hervorgerufene lohnabhängige Steuer- und Abgabenaufkommen beträgt 696 Millionen Euro. Insgesamt werden soviele Arbeitsplätze gesichert, wie die Gemeinde Steyr Einwohner hat.

Und jeder 122. Export-Euro in Österreich (jährliches Wachstum mehr als 13 Prozent) ist dem Kernbereich der Motorradwirtschaft zu verdanken. Hier ist natürlich KTM der Big Player: Das Unternehmen beschäftigt mehr als 2700 Mitarbeiter in Österreich und 470 im Ausland. 191.270 Fahrzeuge wurden im Jahr 2017 hergestellt; mit einem Umsatz von 1,3 Milliarden Euro (17 Prozent Plus) ist es ein weiteres Rekordjahr in Folge.
 
Die Effekte der Stauvermeidung und geringerer Umweltbelastung durch kürzere Zeiten der Parkplatzsuche werden um die 30 Millionen Euro beziffert. Die positiven Auswirkungen auf Wirtschaft und Umwelt sind kräftig: Im Vergleich zum Pkw werden durch den geringeren Treibstoffverbrauch von Motorrädern und Rollern Treibhausgasemissionen in der Höhe von 108.000 Tonnen CO2-Äquivalenten eingespart – damit könnte man 16.300 Mal mit dem Pkw die Welt umrunden.


Gratis-Download: 32-stg. Studie „Motorradwirtschaft in Österreich“    pdf
 


03 Motorradwirtschaft kl

04 Motorradwirtschaft kl



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