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SERVICE

ÜBERSCHAU: DER VERSICHERUNGS-WEGWEISER


Text: Redaktion
Fotos: pixabay.com©jingoba, pixabay.com©geralt,
pixabay.com©FraukeFeind, Leo Lucarelli, motomobil
 

SICHER UNTERWEGS

Wer oft „on tour“ ist, sollte viel Wert auf passende Mobilitätsversicherungen legen. Welche wichtigen Punkte gilt es dabei zu beachten?


002 Grawe kl
 


DIE TOP-5-MOBILITÄTSVERSICHERUNGEN

Wer sich im Straßenverkehr fortbewegt,
läuft Gefahr, einen Unfall zu verursachen oder in einen Unfall verwickelt zu werden. In beiden Fällen gilt: Ein Unfall beziehungsweise die Behebung der Folgen eines Unfalls sind immer auch mit Kosten verbunden. Während die Kfz-Haftpflichtversicherung eine gesetzlich verankerte Pflichtversicherung ist, bieten weitere Mobilitätsversicherungen wie die Kaskoversicherung, die Insassenunfallversicherung, der Kfz-Rechtsschutz sowie der Kfz-Pannenschutz zusammen die Top-5-Mobilitätsversicherungen für diejenigen, die sich im Auto oder auf dem Zweirad auf der Straße bewegen.

1) DIE HAFTPFLICHTVERSICHERUNG IST DIE PFLICHTKOMPONENTE

Dass jedes Kraftfahrzeug versichert sein muss, steht
im Haftpflichtversicherungsgesetz (KHVG) geschrieben, das unter jusline.at detailliert nachgelesen werden kann. Wer dort die einzelnen Paragrafen studiert, findet heraus, dass die Haftpflichtversicherung dafür zuständig ist, nach einem Unfall die Schuldfrage zu klären. Anschließend kommt die Haftpflichtversicherung für den Schaden auf, der dem Unfallgegner zugestoßen ist, wenn der Versicherungsnehmer als schuldig deklariert wurde.

Diese Parameter beeinflussen die Höhe der Versicherungsprämie der Haftpflichtversicherung:
– Anzahl der Fahrer (und deren Alter)
– jährliche Kilometerleistung
– Regionalklasse
– Schadenfreiheitsklasse
– Standort des Fahrzeugs in der Nacht
– Typklasse des versicherten Gefährts

Alonissos Suzuki Burgman
Beruhigt in den Urlaub mit
einer individuell angepassten
Mobilitätsversicherung
004 Grawe kl
Für die Bergung dieses Fahrzeugs
fallen in jedem Fall Kosten an, die der
Pannenschutz übernehmen könnte
 

2) DIE KASKO-VERSICHERUNG ÜBERNIMMT DIE SCHÄDEN DES VERSICHERUNGSNEHMERS

Während die zuerst beschriebene Haftpflichtversicherung in erster Linie
für die Schäden aufkommt, die beim Gegner des schuldhaften Versicherungsnehmers zu begleichen sind, bezahlt die Kaskoversicherung auch den Schaden, der am eigenen Auto oder Zweirad entstanden ist. Dabei gibt es zwei grundlegende Kaskomodelle: die Teilkasko- und die Vollkasko-Variante. Teilkasko bedeutet, dass bestimmte Schäden wie etwa durch äußere Einflüsse (Blitz, Brand, Hagel, Sturm, Überschwemmung) oder Tiere (Marderbiss, Haarwild-Unfall) abgedeckt sind. Auch gegen Diebstahl sind Versicherungsnehmer im Rahmen der jeweiligen Versicherungsbedingungen bei einer Teilkasko-Versicherung abgesichert.

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Wer die rechtliche Abwicklung eines Unfalls
in professionelle Hände geben kann, der
nutzt die Vorteile eines Kfz-Rechtsschutz
Noch umfassender versichert in diesem Zusammenhang die Vollkasko-Versicherung, die auch für Schäden mit Fahrerflucht, durch Vandalismus und bei Selbstverschulden aufkommt. Tipp: Wer auf ein Leasing-Gefährt setzt wie etwa bei der „Manager on Tour“-Route in der Saison 2016, dem empfehlen Experten meist eine Vollkasko-Versicherung abzuschließen.

Neben dieser grundsätzlichen Entscheidung bieten Versicherungen noch weitere Vertragsoptionen an. Die Kfz-Versicherungen von Grawe teilen sich beispielsweise im Kasko-Bereich auch nochmal in Top-, Standard- oder Grundschutz-Variante, die sich noch besser auf das jeweilige Fahrverhalten anpassen lassen sollen.

3) DAS VERSICHERUNGS-PLUS FÜR FAHRER: DIE INSASSENUNFALLVERSICHERUNG

Die ersten beiden Versicherungskomponenten
(Haftpflicht- und Kaskoversicherung) sind bei allen Fahrzeughaltern bekannt. Die Insassenunfallversicherung ist hingegen eine unbekannte Komponente der Mobilitätsversicherungen. Sie rückt – wie der Name schon vermuten lässt – die Personen im Fahrzeug in den Fokus. Je nach Versicherungsanbieter und -police können über die Insassenunfallversicherung sowohl Fahrer als auch Mitfahrer versichert werden – und das nicht nur während der Fahrt selbst, sondern auch beim Be- und Entladen.
 

Experten raten, bei dieser Zusatzversicherung zu prüfen, inwiefern sich die Versicherungsleistung mit der Haftpflichtversicherung, der Unfallversicherung oder gar der Berufsunfähigkeitsversicherung überschneidet. Immer wenn sich Leistungsfälle doppeln, riskieren Verbraucher doppelt zu zahlen, haben aber auch die Chance, den Versicherungsschutz ideal anzupassen.

4) RECHTLICH ABGESICHERT IM STRASSENVERKEHR: DIE KFZ-RECHTSSCHUTZ

Ein Unfall kostet, wie eingangs bereits erwähnt, Geld. Ob sich
die Schadenssumme dabei rein auf die Begleichung der Schadensverhältnisse beschränkt oder ob es bei Uneinigkeit der Unfallparteien auch noch zu rechtlichen Auseinandersetzung kommt, wirkt sich ganz deutlich auf die Kosten des Unfalls aus, denn: Wenn der Streit darüber, wer Schuld hat, gerichtlich und mithilfe von Anwälten ausgetragen werden muss, steigert das die Kosten, die für den Unfall zu begleichen sind, enorm.

Nicht selten hält die Angst vor etwaigen Anwaltskosten auch diejenigen zurück, ihr Recht zu verteidigen. Abhilfe kann hier der Kfz-Rechtschutz bieten, der dabei hilft, Schadenersatzansprüche zu erkämpfen oder einen Schadenersatzanspruch zu ermitteln. Doch auch beim Verkauf des Fahrzeugs   kann der Kfz-Rechtsschutz helfen, falls es zu Zahlungsproblemen mit dem Käufer kommt. Randnotiz: Eine Rechtsschutz-Versicherung kann auch für andere Lebensbereiche wichtig und sinnvoll sein. Weiterführende Informationen und Tipps zum Thema Rechtsschutz hat die Kronenzeitung in diesem Beitrag aufbereitet.

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Wer oft „on tour“ ist, sollte
viel Wert auf passende
Mobilitätsversicherungen legen
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Leasing- und Mietfahrzeuge
sind am besten in einer
Vollkasko-Versicherung aufgehoben
 


5) HILFE BEI PANNEN UND UNFÄLLEN


Ereignet sich ein Unfall nahe des Heimatorts, kann ein Kfz-Pannenschutz
wahrlich Gold wert sein, denn mit Blick auf die Versicherungsdetails fallen hierunter in der Regel Kosten, die für die Bergung von Insassen und Gefährt anfallen als auch etwaige Heimreise- und Übernachtungskosten. Auch Serviceleistungen wie die Information von Angehörigen nach einem Unfall, kann der Kfz-Pannenschutz im Falle eines Unfalls regeln. Wer also das Abenteuer liebt, wie diejenigen die den „Retrotrip am Tito Trail“ absolvierten, für den eignet sich eine Pannenversicherung, die auch im Ausland greift.

FAZIT: DAS VERSICHERUNGSPAKET MUSS INDIVIDUELL ANGEPASST SEIN

Versicherungsexperten empfehlen, die fünf Mobilitätsversicherungen
der jeweiligen individuellen Nutzung anzupassen. Während über die Haftpflichtkomponente nicht diskutiert werden muss, da diese per Gesetz vorgeschrieben ist, ist der Abschluss einer Kasko-Versicherung ebenfalls für die meisten Fahrzeughalter ein ungeschriebenes Gesetz. Hier entscheidet lediglich das Alters des Fahrzeugs sowie die Notwendigkeit einer Nutzung darüber, ob eine Teil- oder eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen wird.

Vielfahrern, die weder eine Unfall- noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben, wäre im Beratungsgespräch eine Insassenunfallversicherung zu empfehlen. Auch ist bei dieser Zielgruppe, die vielleicht sogar beruflich auf das Fahrzeug angewiesen ist, ein Kfz-Rechtsschutz ein guter Tipp, falls dieser noch nicht Teil-Baustein einer umfassenden Rechtschutzversicherung ist. Die Rechtsschutz-Versicherung hat dabei denselben Effekt wie die Pannen-Versicherung: Sie unterstützt dabei, in der Ausnahmesituation „Unfall“ sich um die eigenen Belange zu kümmern, während die Versicherungsagentur mit der Abwicklung des Unfalls betraut wird.



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