Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner

E-ROLLER-NEWS

MINI CITYSURFER CONCEPT FÜR DIE KLEINE E-MOBILITÄT


Text: Redaktion
Fotos: BMW AG
 

AVANTGARDE-ANSCHUBHILFE

Sieht man sich den neuen E-Beitrag von Mini/BMW näher an, dann wird es immer verwunderlicher, warum genau dieses E-Bike bis jetzt noch niemand gebaut hat


012 Mini Citysurfer Concept kl

 

Kommt hier vielleicht sogar ein neues Kultbike? Die Automarke Mini steht seit einem guten halben Jahrhundert für höchst effektive – und bisweilen sogar g’spaßige – Mobilität auf kleinstem Raum. Daher ist es mehr als logisch, dass der elektrische Tretroller „Citysurfer Concept“ im Markenverbund mit Mini vorgestellt wird, obwohl Mutterkonzern BMW mit dem gelungenen BMW C evolution ja bereits erhebliche Erfahrung im Bereich der einspurigen E-Mobility gesammelt hat.

Der Citysurfer Concept soll das stilvolle, komfortable und umweltschonende Fahrzeug für den vielzitierten „letzten Kilometer“ sein: für dicht besiedelte (oder sogar von Verbrennungskraftfahrzeugen befreite) Ballungszentren, für den Weg von und zu Bahnhöfen oder Öffi-Haltestellen (der Citysurfer ist zusammenklappbar und kann in anderen Verkehrsmitteln mitgenommen werden), oder allgemein für tägliche Kurzstrecken.

Mit den Luftreifen von Schwalbe, dem höhenverstellbaren Lenker und einem großflächigen, stabilen Trittbrett werden Komfortansprüche wohl erfüllt. Das Gewicht von 18 Kilo ergibt sich aus der stabilen Bauweise, und man müsste es (im Vergleich zu bereits erhältlichen, einfacher aufgebauten E-Tretrollern wie dem Beko E-Schweber) als gerade noch leicht transportabel bezeichnen. Der Lithium-Akku ist unter dem Trittbrett fix verbaut, neben der Schukosteckdose kann er auch durch das 12-Volt-Auto-Bordnetz geladen werden und kann seinerseits wiederum Strom an Last-Mile-Navigationshilfen wie Smartphones abgeben.

013 Mini Citysurfer Concept kl
014 Mini Citysurfer Concept kl
 

Die Reichweite erscheint mit 15 bis 25 Kilometern vernünftig dimensioniert; Höchstgeschwindigkeit ist 25 Stundenkilometer. Strom gegeben wird per Daumengas – aus Sicherheitsgründen allerdings erst, nachdem man sich per Fuß abgestoßen und ein Mindesttempo erreicht hat. Verzögert wird über schöne Magura-Scheibenbremsen vorne und hinten, wobei aber bei vorausschauender Fahrweise die Rekuperations-Bremswirkung des Hinterradnabenmotors in fast allen Situationen ausreichen soll. Ist der Akku leer, fährt sich der Mini Citysurfer durch eine Freilaufnabe mit genauso wenig Rollwiderstand wie ein motorloser Tretroller.

Mit einfachem Bedienungskonzept, geringen Packmaßen – und der durch die Luftreifen zweifellos vorhandenen gewissen Geländetauglichkeit – würde sich der Mini Citysurfer Concept natürlich auch perfekt für die Mitnahme in Campern, Wohnmobilen oder auf Booten eignen. Über den Zeitpunkt einer Serienfertigung ist bis jetzt nichts bekannt – aber es wäre stark verwunderlich, sollte BMW/Mini in diesem fortgeschrittenen Stadium die Gelegenheit der Produktion eines „Pionierfahrzeugs“ verstreichen lassen. Angesichts der qualitätvollen Ausführung erscheint ein Verkaufspreis von unter 2000 Euro als eher unwahrscheinlich – was aber wiederum im Vergleich zu Segway-Preisen Peanuts wären.

015 Mini Citysurfer Concept kl
016 Mini Citysurfer Concept kl
 
017 Mini Citysurfer Concept kl
018 Mini Citysurfer Concept kl
 



.


FINDE ICH GUT
Facebook! Mister-Wong! Twitter! Del.icio.us! StumbleUpon! Netscape! Google! Furl! Yahoo! Diigo! Technorati! Smarking! Netvouz! MySpace! Live! Joomla Free PHP