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ROLLER-NEWS

VESPA 946 KOMMT IM JUNI 2013 MIT ABS/ASR


Text: Redaktion
Fotos: Piaggio, Redaktion „motomobil“
 

luxus bitte

Die fehlt uns noch in der Sammlung! 200 Exemplare kommen nach Österreich – die Ausführung mit ABS und Antischlupfregelung gibt’s um 9000 Euro


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Der geschätzte und immer wieder beliebte Cavaliere Berlusconi hat schon irgendwie recht gehabt, als er vor zwei, drei Jahren meinte: „Krise? In Italien gibt es keine Krise. Immer, wenn ich am Abend ausgehe, sehe ich, dass die Restaurants alle voll sind!“ So betrachtet, ist die Ankunft der Vespa 946 mindestens ebenso ein gutes Zeichen: In Zeiten, in denen das kollektiv verordnete Gürtel-eng-Schnallen endlich im Alltag der Bevölkerung angekommen ist, bringt Piaggio eine 125er auf den Markt, die kleinliche 9000 Euro kostet. Und nichtsdestotrotz wird die Edel-Vespa mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weggehen wie das berühmte „geschnitten’ Brot”. Wir wollen eben Brot und Spiele. Außerdem ist eine schöne Vespa im Stall immer noch besser als ein weginflationiertes Bankkonto.

Die einige Zeit lang vom Importeur kolportierte Version ohne ABS um 8500 Euro wird es nicht geben, die Variante mit ABS und Antischlupfregelung kostet die bereits seit längerer Zeit bekannten 9000 Euro. Der Alpenrepublik werden wahrscheinlich 200 Exemplare des Nobelrollers zugeteilt werden, die bereits allesamt an die Piaggio-Händler vorverkauft sind (Stand: März 2013).

Es ist viel darüber diskutiert worden, wieviel oder welche Elemente des exquisiten Stylings der im November 2011 (ursprünglich als „Vespa 46“) vorgestellten Designstudie Piaggio tatsächlich in die Kleinserie übernehmen wird. Die Mailänder Messe im November 2012 hat gezeigt: Es ist alles da, nichts ist verlorengegangen. Und jetzt nicht kleinmütig jammern „da ist kein Gepäckraum …“ – das hat die MP6 aus 1946 auch nicht gehabt. Es gibt den Vespa-typischen Gepäckhaken unter der Sitzbanknase und außerdem gibt es optionell einen gefälligen Gepäckträger, der sich auf dem Popsch der 946er sehr geschmeidig einfügt. Stylishe Zubehör-Lösungen wird es sowieso sonder Zahl geben.

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Das Monocoque-Chassis der 946er ist erstmals bei Vespa eine Kombination aus Blech- und Alumiumteilen (Vorderradkotflügel und Seitenbacken). Überhaupt ist die Auswahl der Materialien gemäß dem Toplevel-Anspruch sehr hochwertig. Der Scheinwerfer besteht komplett aus LED-Leuchtkörpern, es gibt wie erwähnt wahlweise ABS/ASR und das hintere Monoshock wird über ein Hebelsystem angelenkt. Weil Teile der dafür nötigen Hard- und Software in der ABS-Version dafür vorhanden sind, darf möglicherweise auch eine Anbindung an die Smartphone-App der „Piaggio Multimedia Platform“ erwartet werden.

Antrieb ist der ganz neue, mittlerweile erwiesenermaßen kräftige und sparsame Piaggio-Dreiventilmotor (siehe „motomobil“ Folge 010), und wie in der LX 125 3V darf man auch in der 946 eine Leistung von 8,5 kW (11,6 PS) erwarten. Unterschiedlich zu LX und S rollt die 946 auf etwas größeren 12-Zoll-Nobelfelgen, man kann also mit einem mindestens so stabilen Fahrverhalten wie in der GTS-Serie rechnen. Gewicht oder weitere technische Daten sind noch nicht bekannt.
 
Über die genaue Gesamt-Produktionszahl der Limited Edition macht Piaggio derzeit keine Angaben. Dass jährlich eine neue Kleinserie der Vespa 946 aufgelegt werden soll, schließt Piaggio nicht aus, will es aber noch nicht bestätigen. Auf der Mailänder EICMA haben wir die Farben Weiß, Schwarz und Gelb gesehen – ob es auch die aus dem Jahr 2011 bekannten metallischen Farbtöne in Blau und Silber geben wird, ist ebenfalls noch offen.

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