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BIKE-NEWS

2013: NEUE FÜHRERSCHEINRICHTLINIE IN ÖSTERREICH


Text: Arge 2Rad
Fotos: www.scheckkartenfuehrerschein.at, Piaggio

SANFT & SICHER

Am 19. Jänner 2013 ist es soweit: 125er-Fahren mit guter Ausbildung ab dem Alter von 16 Jahren und auch sonst einige Neuerungen


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Auf motorisierte Zweirad-Interessenten kommen Änderungen zu, eine neue Führerscheinrichtlinie bringt eine Umgestaltung der Motorradausbildung. Nach Meinung der Arge 2Rad (dem Dachverband der österreichischen Zweiradindustrie und Zweiradimporteure) wird es ein sanfterer und früherer Stufeneinstieg bis zur offenen A-Klasse sein, der sich durch eine fundierte, verbesserte Ausbildung manifestiert. Das sind die wichtigsten Neuheiten im Überblick:

A1 UND L17: DER GÜNSTIGSTE AUSBILDUNGSWEG FÜR A UND B
A1 ist die neue Möglichkeit, mit 16 Jahren ein Motorrad/Roller mit 125 Kubik zu fahren. Das setzt die Absolvierung eines kompletten Führerscheins voraus. Soll parallel dazu der B-Schein in Form des L17 gemacht werden, so ist das möglich und ist bestimmt die günstigste Variante für diese beiden Ausbildungsmodule. Der Absolvent beginnt mit 15,5 Jahren die A1-Ausbildung und kann zur gleichen Zeit die L17-Theorie beginnen. Er macht also nur EINMAL die Theorie für A1 UND L17 gemeinsam. „Da bereits mehr als ein Viertel der B-Absolventen den L17-Weg wählen, denken wir, dass diese Art der dualen Ausbildung ein vereinfachter und günstiger Weg für Personen ist, die bisher den doppelten Ausbildungsweg gescheut haben,“ so Karin Munk, Generalsekretärin und Sprecherin der Arge 2Rad.

DER BELIEBTE CODE 111 BLEIBT BESTEHEN
Vorgesehen war die Weiterführung dieser Ausbildung im neuen EU-Gesetz zunächst zwar nicht, aber die Arge 2Rad konnte darstellen, dass im Speziellen dieser Bereich im Stadtverkehr eine echte Alternative darstellt. Das Segment der 125-Kubik-Roller macht bereits rund 30 Prozent des gesamten Marktes aus, die Tendenz ist weiterhin steigend, ohne unfallauffällig zu sein. Der durchschnittliche 125er-Fahrer ist rund 35 Jahre alt und entscheidet sich immer öfter für ein motorisiertes Zweirad statt eines Zweitautos. Der Einsatz dieser Fahrzeuge findet zum überwiegenden Teil im innerstädtischen Verkehr statt, um schneller, günstiger und umweltfreundlicher von A nach B zu gelangen. Nach fünf Jahren B-Schein-Besitz ist man mit sechs Fahrstunden ohne Prüfung dabei. Eine immer beliebtere Ausbildungsvariante.

DER MOPEDEINSTIEG BLEIBT MIT 15 JAHREN
Die Ausbildung kann mit 14,5 Jahren begonnen werden. Übernommen werden die beiden Stunden im Verkehr, da diese Einführung 2009 das Unfallgeschehen positiv beeinflußt hat. Statt des Mopedausweises gibt es nun den Mopedführerschein, die Ausbildung bleibt jedoch wie gehabt. Der „alte“ Ausweis kann umgeschrieben werden. Auch die Automobilclubs bleiben so wie bisher – neben den Fahrschulen – ein möglicher Ausbildungsort.

DER SANFTE MOTORRADEINSTIEG MACHT SINN
Der Direkteinstieg ist zwar auf 24 Jahre hinaufgesetzt worden (statt früher 21 Jahre), aber dafür ist durch die Einführung des A1 nun ein sanfter Weg zur offenen Klasse möglich. Und das mit einer fundierten Erstausbildung. Der Aufstieg von A1 mit 16 Jahren führt mit einer behördlichen Prüfung oder wahlweise mit einem Fahrtraining zu A2 mit 18 Jahren. Gefolgt von A (offene Klasse) mit 20 Jahren. Mit dem „Stufenzugang“ kann man also durch mehr Praxis bereits mit 18 Jahren den A-Schein erwerben.

Auf der Webseite der Arge 2Rad findet man ein umfangreiches und übersichtliches Tabellarium mit allen Details und Regelungen zu den neuen Zweiradführerscheinen ab 2013:
www.arge2rad.at/index.php?bannername=fuehrerscheinaenderungen2013oesterreich.html


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