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125er-/250er-news

THA HEIST BOBBER  –  NEU IN ÖSTERREICH


Text: Redaktion
Fotos: Pramen GmbH

GANZ WIE IN ECHT

Optik und Feeling des erstaunlichen US-chinesischen Old-Style-Bikes sind Nostalgie pur; seine Technik ist einen Atemzug jünger


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Kann man mit 7,1 kW (10 PS) aus 125 Kubik oder mit reschen 12 kW (16 PS) aus 250 Kubik überhaupt jemanden oder irgendetwas überfallen, oder ausrauben? Das Retro-Maschinchen heißt jedenfalls „Heist“ (Raub) und „tha“ ist nichts anderes als Slang für „the“. Ein „Bobber“ mit gestutzten Kotflügeln ist im gültigen Motorrad-Jargon der Vorfahre des Choppers.

Erfunden hat den kleinen Gauner der amerikanische Designer Scott Colosimo, der als Fan von kleinen Kubaturen mit seiner Firma Cleveland CycleWerks eine Reihe von kleinhubraumigen Bikes produziert. Stylingpate von Tha Heist ist aber dennoch niemand Geringerer als die Harley-Davidson-Baureihe rund um 1928. Um das durchaus waghalsige und außergewöhnliche Projekt überhaupt möglich zu machen, wird auf die Dienstbarkeit und auf die günstigen Preise von chinesischen Lieferanten zugegriffen. So stammen die Motoren vom mittlerweile sehr erfolgreichen Automobil- und Motorradhersteller Lifan, deren technisches Layout der Triebwerke wird immer wieder gerne mit Honda in Verbindung gebracht. Assembliert wird ebenfalls in Fernost.

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Pulverbeschichteter Stahlrahmen
in Hardtail-Ausführung …
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… dem vom gefederten, handgenähten
Ledersattel die Härte genommen wird

Man bekommt meistens das, was man bezahlt, und so offeriert der Heist Bobber eigentlich die Möglichkeit, mit hubraummäßig einem Sechstel beziehungsweise Zwölftel einer Harley-Davidson zu ungefähr auch einem Sechstel oder Zwölftel deren Preises zu cruisen, wenn man das so sehen will. Die Motorleistung ist ähnlich reziprok und mit 128 Kilo hat die Heist ebenfalls nur einen Bruchteil des HD-Fahrzeuggewichts; es werden also sowohl Jung als auch Alt nicht überfordert. Colosimo/CycleWerks weisen auf penible Qualitätskontrolle in allen Produktionsstufen hin, ebenso wie auf sorgfältige Zuwendung zu Details, wie man etwa am handgenähten Ledersattel oder an der Pulverbeschichtung des Hardtail-Stahlrahmens erkennen kann.

Verkauft wird Tha Heist Bobber mittlerweile in den USA, in Kanada, Südafrika, Japan und einigen europäischen Ländern, jetzt kommt er auch nach Österreich. Ein hiesiges Dealernetz befindet sich in Entstehung (Händleranfragen sind unter E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. willkommen), zu den ersten Heist-Hehlern gehören zum Beispiel Alex Pauer von Zweiradprofi oder Philipp Weihs von Monkeyking; Infos zum Heist Bobber auf www.tha-heist.at

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Sparsame Fortbewegung, ganz
à la „Bobber“ und „Chopper“
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Scheibenbremse als
Zugeständnis an das Jetzt
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TECHNISCHE DATEN: THA HEIST BOBBER 125 (THA HEIST BOBBER 250)
Motor: 1-Zyl.-4-Takt, luftgekühlt, SOHC; Hubraum: 125 ccm (250 ccm); Leistung: 7,1 kW/10 PS bei 9000/min (12 kW/16 PS) bei 7000/min; Maximales Drehmoment: 8,5 Nm bei 7500/min (15,8 Nm bei 5500/min); Getriebe: Fünfgang; Fahrwerk: Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen pulverbeschichtet, hinten starr; Bremsen vo/hi: Scheibe/Scheibe; Federweg vo/hi: n. a.; Bereifung vo/hi: 90/90-21, 130/80-18; Radstand: 1525 mm; Sitzhöhe: 647 mm; Tankinhalt: 8,4 l; Trockengewicht: 128 kg; Verbrauch: n. a.; Höchstgeschwindigkeit: n. a.; Verkaufspreis: € 3945,– (€ 3990,–); Vertrieb/Info:  www.tha-heist.at


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