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BIKE-NEWS

yamaha-studien tokyo motor show


Text: Redaktion
Fotos: Yamaha

AUSG’STELLT IS

Ein edles Ultralight-Bike, ein miniaturisiertes einspuriges SUV und eine elektrische Gehhilfe – Yamaha setzt auf leichte und kleine Mobilität

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Yamaha Y125 Moegi

Zumindest eines – vielleicht sogar eineinhalb oder zwei – der leichten Vehikel, die Yamaha auf der 42. Tokyo Motor Show 2011 als Konzeptfahrzeug präsentiert, könnte nach den ersten positiven Reaktionen in die Serie und den Verkauf übergeleitet werden, irgendwie. Die Y125 Moegi existiert vorerst nur als Studie und kann sowohl als ansprechendes Design-Statement als auch als Besinnung auf die Wurzeln der motorisierten Mobilität betrachtet werden: Sie ist old school und futuristisch gleichzeitig und zitiert sowohl Elemente von Fahrrädern mit Hilfsmotor als auch den Yamaha-Urahn, die YA-1 aus 1955. Auch ein bisschen retro von den südkalifornischen Derringer Motorcycles steckt drin (die aber mit ihrem Euro-2-Viertakter für eine Europa-Zulassung obsolet sind). Die Yamaha Y125 Moegi wiegt nur 80 Kilo und trotz des kleinen Drei-Liter-Tanks soll man mit ihr über 200 Kilometer weit kommen, weil für den luftgekühlten Einspritz-Motor ein extrem geiziger Spritverbrauch von 1,3 Liter auf 100 Kilometer angestrebt wird. Die Moegi kommt mit einem Viergangetriebe aus, als Sekundärtrieb zum Hinterrad dient ein nahezu wartungsfreier Zahnriemen.
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Yamaha XTW250 Ryoku

Recht knapp an der Wirklichkeit zeigt sich die geländegängige Yamaha XTW250 Ryoku. Sie sieht zwar aus wie aus wie eine Gemeinschaftsproduktion von Lego und Fisher Price, Rahmen und Motor basieren aber sehr direkt auf der seit 2005 bekannten Yamaha 250 Tricker. Die Ryoku ist ein robustes Überlebens-Tool für den Rückzug in die Wildnis: Auf dem belastbaren Gepäckträger können Zelt und Ausrüstung mit tiefem Schwerpunkt angebracht werden; Seitenständer gibt es links und rechts; der abnehmbare Motorschutz ist gleichzeitig eine Schaufel; der nach unten gezogene Tank verspricht enorme Reichweite und ebenfalls tiefen Schwerpunkt; neben dem luftgekühlten SOHC-Single ist ein Lithium-Ionen-Akku sozusagen das „zweite Herz“ der XTW250 Ryoku; die abnehmbaren LED-Nebelscheinwerfer können auch als Arbeitslicht verwendet werden; zusätzliche Stromverbraucher werden durch weitere Outlets gespeist, für eine US-Version gibt es sogar einen Trafo auf 100 Volt. Geht man von den Daten der Yamaha Tricker aus, sollte mit einer Motorleistung von 14 kW (19 PS) zu rechnen sein.

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Yamaha ec-Miu

Etwas größeren Erklärungsbedarf hat noch das experimentelle Elektrodreirad ec-Miu. Es ist für die moped-äquivalente 45-km/h-Klasse konzipiert und Yamaha meint, dass besonders die Damenwelt daran Freude haben wird – das genaue Warum und Wieso müsste aber noch folgen. Das Design ist besonders luftig und fließend; am Foto ist kein Schwenker-Mechanismus ersichtbar, das wirft die Frage nach der möglichen Kurvengeschwindigkeit auf. Ein wesentlicher Hintergrund zum ec-Miu ist jedenfalls die entwicklungsaufwändige YIPU („Yamaha Integrated Power Unit“), die für den ab 2012 auch in Österreich verkauften Elektroroller EC-03 entwickelt wurde: In einem gemeinsamen Gehäuse befinden sich ein bürstenloser Gleichstrommotor, ein superkompakter e-Controller, ein Planetengetriebe und eine Trommelbremse. Diese Antriebseinheit wird neben dem EC-03 mit Sicherheit noch in weitere E-Bikes von Yamaha Einzug halten.


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