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ROLLER-NEWS

VESPA 46 QUARANTASEI WIRD VESPA 946


Text: Redaktion
Fotos: motomobil, Piaggio

65 JAHRE UND KEIN BISSCHEN …

In einer prächtigen Vespa-Designstudie, die es mit großer Wahrscheinlichkeit als Limited Edition in 946 Exemplaren geben wird, stellt Piaggio einen neuen 125er-Motor vor, den es tatsächlich bald gibt

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Mailänder EICMA 2011, die neuen Piaggios im Scheinwerfer: Vespa 46 Quarantasei (mittlerweile Vespa 946) vorne und ganz rechts; Piaggio Beverly 350 SportTouring in der Mitte; der neue Piaggio X10 links hinten; der neue Piaggio Fly (verdeckt) rechts hinten

UND HIER GEHT’S ZUR VORSTELLUNG DER SERIEN-VESPA 946 (Mailand November 2012)

Die Vespa 46, auch Quarantasei genannt, heißt jetzt Vespa 946 und nimmt sowohl im Namen als auch im Aussehen ganz deutlich Bezug auf den Prototyp zur allerersten Vespa, der MP6. Der hat Geschichte geschrieben. Die Quarantasei ist eine starke Überzeichnung, will aber gleichzeitig die Formensprache und die Designmerkmale in die Zukunft überleiten. Treffpunkt von Tradition und Innovation, so will es Piaggio. Tatsächlich ist sie ohne Schnörkel das Destillat, die Essenz des weltberühmten Pontedera-Styles. Mit hoher Wahrscheinlichkeit steht auch der Piaggio-Versuch dahinter, mit der Studie beim Publikum einmal auszutesten, wie eine neue Vespa tatsächlich aussehen könnte und die Stimmung dafür aufzubereiten.

Ziemlich unüblich für die Welt der Kraftfahrzeuge ist die Piaggio-Vorgangsweise, in einer Studie einen realen Motor vorzustellen. Der neue luftgekühlte Dreiventil-Viertakter wird schon 2012 mit 125 und 150 Kubik kommen, er ist die Piaggio-Vorbereitung auf geharnischte Emissionsbestimmungen. Drin steckt neueste Motortechnologie und möglichst wenig innere Reibung, zum Beispiel hat auch er „Roller-Rockers“, Ventilkipphebel mit Rollen zur Gleitfläche der Nocken. Zusammengefasst kann man sagen, dass er ein trotzdem preisgünstig zu produzierender Luftkühl-Motor ist, der weniger emittiert und weniger verbraucht, dabei aber gleichzeitig fast die Leistung von bisherigen Wasserkühl-Motoren bringt: Der 125er kommt mit 8,7 kW (11,8 PS) bei 8250 Umdrehungen, der 150 hat 9,7 kW (13,2 PS) bei 8000 Touren. Erster Einsatz wird ab Mitte 2012 im ganz neuen Piaggio Fly 125 sein; natürlich wird er auch in die gesamte LX-Serie Einzug halten und in Derbis und Aprilias zu finden sein.

Der „motomobil“-Redaktion liegen Informationen vor, dass sich das Piaggio-Direktorium mittlerweile mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit für die Produktion einer Kleinstserie entschlossen hat – man will einige ganz wenige handgetriebene Blechkarosserien mit dem neuen Motor an einen erlesenen Fankreis verkaufen, quasi „verteilen“. Natürlich auch zu einem erlesenen Preis, man spricht von um die 10.000 Euro. Ein weiteres Indiz für eine exklusive Limited Edition: Seit Beginn 2012 lautet die offizielle Typenbezeichnung Vespa 946 beziehungsweise V946, um Auseinandersetzungen mit eventuellen Namensansprüchen, die sich aus Valentino Rossis langjähriger Startnummer 46 (und einem daraus sowie seinem Vornamen ableitbaren V46) ergeben könnten, von vornherein zu entgehen … Vielleicht werden’s 946 Exemplare? Und, um bei den Zahlenspielen zu bleiben: Wird sie 9460 Euro kosten?

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Vespa Quarantasei
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