Banner
Banner
Banner
Banner
Banner
Banner

ROLLER-NEWS

HONDA VISION AB ENDE AUGUST 2011


Text: Redaktion
Fotos: Honda

GLOBALES ROLLEN

Mitten in der Saison überrascht Honda mit einer neuen ökonomischen Mobilitätsoffensive


002_Honda_Vision_110_kl

Der brandneue Honda Vision macht dort weiter, wo bereits der 2010 vorgestellte „Weltroller“ Honda PCX begonnen hat: Ein universelles Scooter-Konzept, das möglichst flächendeckend funktioniert, wird in einem produktionskostengünstigen Land in einer einzigen Variante erzeugt, die auf der ganzen Welt zulassungsfähig ist. Gewünschtes Resultat ist ein durchdachter, pfiffiger Roller zu einem Preis, der die Konkurrenz das Fürchten lehrt. Vorteil für den Käufer: Die gewohnte, geforderte Honda-Qualität zu kleinen Kosten, die noch vor wenigen Jahren unvorstellbar waren.

Der im Spätsommer 2011 nach Österreich kommende Vision mit seinen 108 Kubik Hubraum geht den Weg noch um einiges radikaler als der PCX (der auf Anhieb zum Erfolg wurde): Während der PCX mit seinem wassergekühlten Viertakter und Idle-Stop-Automatik fast sogar ein kleines Hi-tech-Gerät ist, behält der Vision vor allem die Basics der einspurigen Fortbewegung im Auge. Der neue OHC-Zweiventiler mit elektronischer Treibstoffeinspritzung ist luftgekühlt, er soll sehr leise und laufruhig sein und außerdem verspricht Honda bei einem konstanten Tempo von 60 km/h einen denkwürdig geringen Spritverbrauch von knapp zwei Liter auf 100 Kilometer. Die überschaubare Spitzenleistung von 6,2 kW (8,4 PS) bei 8000 Touren sollte keineswegs von vornherein abschrecken: Erstens wiegt der Vision vollgetankt nur federleichte 102 Kilo. Zweitens kommt’s gerade bei kleiner Motorleistung auf eine gelungene Variomatik-Abstimmung an – und dass das machbar ist, hat zum Beispiel Yamaha mit dem neuen BW’s 125 eindrucksvoll bewiesen.

003_Honda_Vision_110_kl
Eine Triebsatzschwinge für die ganze Welt: Einspritzung, Luftkühlung, wenig Bauteile, gute Kostenrelation. In
manchen Ländern auch mit Kickstarter
006_Honda_Vision_110_kl
Combined Brake System (CBS): Die Nissin-
Bremsanlage bedient Vorder- und Hinterradbremse
mit dem linken Handhebel

Während der PCX von Honda Thailand hergestellt wird, wird der Vision in einem chinesischen Honda-Werk erzeugt und soll von dort aus die Welt aufrollen. Die starke optische Anlehnung an die erfolgsverwöhnte Honda-SHi-Serie kommt sicher nicht von ungefähr und soll durchaus an diese erinnern – der gesamte Aufritt signalisiert die Gene der Marke mit dem Flügel. Wegen des geringen Treibstoffkonsums erscheint der kleine 5,5-Liter-Tank im Fahrzeugheck als reichlich, seine knappen Dimensionen ermöglichen ein unerwartet großes Gepäckfach unter der Sitzbank, in das sogar ein Vollvisierhelm passt. Zusätzlich gibt’s zwei gesicherte Helmhaken und zwei offene Staufächer in der Frontschürze, in die man Kleinkram oder Getränkeflaschen stecken kann. Die kleine Gepäcksplatte, auf die ein Topcase aus dem Originalzugehör passt, kommt serienmäßig.

Mit der 14-Zoll-Bereifung darf man sich – wie schon beim PCX – eine harmonische Kombination aus Stabilität und Handlichkeit erwarten. Die Hinterradaufhängung kommt mit einem seitlichen Federbein aus; das Combined Brake System (mit dem linken Handhebel werden hintere Trommel- und vordere Scheibenbremse gleichzeitig angesprochen) nutzt die Honda-Erfahrung bei fortschrittlichen Bremssystemen. Weil ja der PCX technisch doch um einiges aufwändiger gebaut ist, muss sich der neue Honda Vision preislich um etliche Hunderter unter ihm einordnen: Der Preis liegt sogar deutlich unter der 2000-Euro-Marke – um genau 1890 Euro kann man den neuen Honda-Roller mit heim nehmen. Der „motomobil“-Test des Vision kommt im Oktober-Magazin. Für 2012 soll dann zusätzlich eine Großradversion mit 16-Zoll-Felgen nachgereicht werden.
009_Honda_Vision_110_kl
Cockpit & Armaturen – nicht ganz so stylish
wie in der gerühmten SHi-Roller-Baureihe von
Honda, aber: alles dran, alles drin
007_Honda_Vision_110_kl
Der 5,5-Liter-Tank (links) lässt Platz
für einen Stauraum, in den sogar
ein Integralhelm passt

TECHNISCHE DATEN: HONDA VISION
Motor: 1-Zyl.-4-Takt, luftgekühlt, OHC, 2 Ventile, EFI; Hubraum: 108 ccm; Leistung: 6,2 kW (8,4 PS) bei 8000/min; Drehmoment: 8,7 Nm bei 6500/min; Getriebe: stufenlose Variomatik; Bremsen vo/hi: Combined Brake System Scheibe 220 mm/Trommel 130 mm; Bereifung vo/hi: 80/90-14, 90/90-14; Federweg vo/hi: 80 mm/74 mm; Radstand: 1255 mm; Sitzhöhe: 755 mm; Tankinhalt: 5,5 l; Gewicht fahrfertig: 102 kg; Spitze: 88 km/h; Preis: € 1890,–; Vertrieb/Info: www.honda.at

UND HIER GEHT’S ZUM ERSTEN „MOTOMOBIL“-TEST DES NEUEN HONDA VISION 110

011_Honda_Juno_K_1954_kl
Honda kann auf eine lange, sehr schillernde Roller-
Vergangenheit zurückblicken: Hier der unglaubliche,
extrem fortschrittliche Juno K aus 1954
012_Honda_Juno_1962_kl
Und hier etwas ganz Arges: Der
Juno-Roller aus 1962 hatte einen
waschechten Boxermotor!



FINDE ICH GUT
Facebook! Mister-Wong! Twitter! Del.icio.us! StumbleUpon! Netscape! Google! Furl! Yahoo! Diigo! Technorati! Smarking! Netvouz! MySpace! Live! Joomla Free PHP