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ROLLER-NEWS

DIE WAHRHEIT ÜBER DEN KTM-MAXISCOOTER


Text: Redaktion

DIE NETZ-ENTE

Der Affe springt ins Wasser – und alle anderen springen nach …

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Wahrscheinlich ausgehend vom (mittlerweile nicht mehr online stehenden) spanischen Roller-Blog 1000scooters über die gewöhnlich kreativ informierte französische Scooter Station und den dichterisch begabten ialienischen Motoblog machte bald nach der EICMA-Präsentation des BMW Concept C der KTM-V2-Roller SC-Duke mit 72 kW (98 PS Leistung) die Internet-Runde, gefolgt von sorgfältigen deutschen Vervielfältigungen und jubelnden KTM-Scooter-Fans von Borneo bis Dubai.

Was ist dran? Genau nix! Der gewöhnlich bestens informierten „motomobil“-Redaktion verbleibt die Korrektur, dass die kolportierten Details wie eine Vorstellung Ende 2011 und ein Preis von unter 10.000 Euro schlichtweg nicht funktionieren; dass in den schwächelnden Grafik-Entwurf nicht einmal ein gekippter oder geschrumpfter V2 hineinpasst – und dass in Mattighofen weder das Vorstandsbüro noch andere Chef-Etagen etwas von einem Duke-Maxiroller wissen. Die internationalen Verkaufszahlen des GP 800 von Gilera mit V2-Motor sind weit davon entfernt, dass man sie unbedingt mit einem 1000-Kubik-Großroller mit Variomatik übertreffen müsste.

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Das tschechische SKUTRFORUM machte sich den Spaß und
die Mühe, die Bestandteile des Cyber-Rollers zu analysieren
Es bleibt bei der erstmals von „motomobil“ exklusiv im Sommer 2010 veröffentlichten Nachricht (siehe Interview mit KTM-Chef Stefan Pierer): Die ersten – ein oder zwei – KTM-Roller treffen spätestens 2013 ein; eine Motorgruppe deckt die Hubräume von zirka 100 bis 200 Kubik ab, während eine zweite Motorgruppe (über Bohrung und Hub) die Kubaturspreizung von 250 Kubik aufwärts bedient.

Weitere fundierte technische Daten und News über die aktuelle KTM-Roller-Entwicklung werden – bis auf allfällige Internet-Fakes – in den nächsten Monaten spärlich werden: Denn die Scooter-Agenden wurden mittlerweile weitgehend an den indischen 32-Prozent-Partner Bajaj Auto Ltd. ausgelagert – mit der plausiblen Überlegung, dass der in gigantischer Stückzahl produzierende asiatische Leichtmotorrad-Hersteller wesentlich mehr Roller-Erfahrung in den kommenden KTM-Scooter einbringen kann als der oberösterreichische Offroad- und Streetbike-Spezialist. Und schließlich gibt’s in Indien auch ein beträchtliches Marktpotenzial. Die typische KTM-Handschrift wird dennoch vorhanden sein: Nach den vorliegenden „motomobil“-Informationen wird auch beim KTM-Bajaj-Roller der Salzburger Top-Designer Gerald Kiska für den spannenden und unverwechselbaren Auftritt sorgen.

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Im April 2008 sinnierte der italienische Motorrad-
Designer Oberdan Bezzi über seiner KTM GS 50, dass
„so ein Roller ein Riesenerfolg sein müsste!“
02_KTMScooterOberdanBezzi_kl
Bereits im Feber 2008 entwarf Bezzi die Idee zu einer
brutalen KTM 360 Scoot und verglich die Eigenschaften
des Zweitakters mit denen eines „räudigen Tieres“ …

UND HIER GEHT’S ZUR „MOTOMOBIL“-VORSTELLUNG DES ELEKTROROLLERS KTM E-SPEED !



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