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125er-NEWS

THE SUMMER OF 125, TEIL 1


Text: Uli Brée
Fotos: Archiv Uli Brée, Werksbilder
 

DIE ACHTELLITERKLASSE

Der Countdown läuft zur großen „Motomobil Sweet Sixteen 2018 Tour“! Die Führerscheine sind gemacht, die Testfahrzeuge sind eingetroffen, die Arbeit ist  schon fast getan


125er Vergleichstest
 


In wenigen Tagen geht’s los. Dann fährt meine Patchwork-Family auf Achtelliter-Klassenfahrt nach Italien. Die Vorbereitungen waren bereits ziemlich aufwändig und nervenaufreibend. Nachdem sich der minderjährige Teil der Patchwork-Sippe zum A1-Schein angemeldet hatte, brach sich kurz darauf einer der Aspiranten bei einem Fußballmatch den Arm. Die Theorieprüfung war zwar machbar, aber die praktische Prüfung war erst auf den allerletzten Drücker möglich.

In der Zwischenzeit wurden die entsprechenden Fahrzeuge angefragt und eingeholt. Für den 50er-Jahre-Fan Lilli muss es unbedingt eine Vespa GTS 125 Super sein, Lea tendiert zum Mash Dirt Tracker 125, Finn liebt die die KTM 125 Duke, Moritz hat sich für die Honda CB125R entschieden, Patchwork-Clan-Chefin Janny tritt die Reise auf einer Suzuki GSX-S 125X an, und der alte Silberrücken Uli (das ist meine Wenigkeit) reist auf einem hochkomfortablen Yamaha X-Max 125 Richtung Italien.

Damit nicht genug, wurde noch jemand auf die große Achtelliterfahrt eingeladen: Beim diesjährigen Club of Newchurch traf ich auf den in der Schweiz lebenden Jungfilmer Carlo. Und war von seiner Arbeit so begeistert, dass ich ihn einlud, unsere Tour filmisch zu begleiten. Das Problem bei der Sache: Auch Carlo hatte bis dato keinen Führerschein. Inzwischen ist er ebenfalls stolzer Besitzer des 125er-Scheins, er wird die Reise auf einem Yamaha Tricity 125 antreten.

Von den Konzepten, Bauarten und Anschaffungskosten haben wir somit einen hübschen Querschnitt durch das aktuelle 125er-Angebot: sportliche Roadster, Roller, Trike, Vintage-Bike – man darf gespannt sein, welche der Maschinen sich am besten durch die Tour schlägt, und welche am Ende der Reise die beliebteste sein wird.

Uli Bree
„motomobil“-Gastautor Uli Brée fährt seit den 1980er-Jahren Motorrad, neben seiner Tätigkeit als Drehbuchautor ist er auch Veranstalter der Biker-Party „Club of Newchurch“ in Neukirchen am Großvenediger
Honda CB125R
HONDA CB125R:
1-Zyl.-4-Takt, SOHC/2 Ventile, flüssig gekühlt; 9,8 kW (13,3 PS) bei 10.000/min; 6-Gang; Tank 10,1 l; Sitzhöhe 816 mm; Bremsen ABS; Gewicht 126 kg (getankt); Spitze ca. 110 km/h; Preis € 4290,–
 

875 Kubik und knapp 100 PS – das sind eigentlich ganz „normale“ Leistungsdaten. Wenn man allerdings Hubraum und PS durch sieben teilt, dann sieht die Sache anders aus. Und wenn man dann noch damit das Stilfserjoch mit Steigungen von bis zu 15 Prozent mit Fahranfängern erklimmen will, dann klingt das nocheinmal ganz anders. Das erste Etappenziel wird Bormio sein, das wir ganz steinzeitlich ohne Navi finden wollen: Die klassische Straßenkarte und eine smartphonefreie Woche werden der jungen Generation dezent die „guten alten Zeiten“ vermitteln. Fürs Zelten reicht die Demut allerdings dann doch nicht aus – was wohl eher an der Bequemlichkeit des alten Silberrückens liegt als an der Motivation der Jugend.

Danach geht’s weiter nach Bossico beim Lago d’Iseo, schließlich über Meran und das Timmelsjoch zurück nach Affenhausen. 700 Kilometer in sieben Tagen. Wenn wir den einen oder anderen Off-Tag einkalkulieren, dann sind es zirka 150 Kilometer am Tag. Ein Klacks für routinierte Motorradcracks – aber für Neueinsteiger eine Herausforderung. Als ich kürzlich Lilli und Lea zum Club auf Newchurch auf ihren 125ern abgeholt habe, brauchte ich für den Hinweg 90 Minuten, zurück dann drei Stunden und vierzig Minuten … Doch das war die allererste Ausfahrt der jungen Damen – am Ende der Sweet Sixteen 2018 Tour werden sie diese Strecke wohl unter drei Stunden schaffen.  

In den nächsten beiden „motomobil“-Folgen werde ich ausführlich von der Reise erzählen. Die Kids werden die Motorräder intensiven und knallharten Prüfungen unterziehen und persönlich davon berichten – immerhin werden die meisten 125er an Jugendliche verkauft. Es wird der perfekte „Summer of 125“!

KTM 125 Duke
KTM 125 DUKE:
1-Zyl.-4-Takt DOHC/4 Ventile, flüssig gekühlt; 11 kW (15 PS) bei 10.500/min; 6-Gang; Tank 13,4 l; Sitzhöhe 830 mm; Bremsen ABS; Gewicht 137 kg (trocken); Spitze ca. 115 km/h; Preis € 4698,–
Mash Dirt Tracker 125
MASH DIRT TRACKER 125:
1-Zyl.-4-Takt, SOHC/2 Ventile, luftgekühlt; 8,5 kW (11,6 PS) bei 8750/min; 5-Gang; Tank 12 l; Sitzhöhe 810 mm; Bremsen CBS; Gewicht 112 kg (trocken); Spitze ca. 105 km/h; Preis € 2899,–
 
Suzuki GSX-S 125X
SUZUKI GSX-S 125X:
1-Zyl.-4-Takt DOHC/4 Ventile, flüssig gekühlt; 11 kW (15 PS) bei 10.000/min; 6-Gang; Tank 11 l; Sitzhöhe 785 mm; Bremsen ABS; Gewicht 133 kg (getankt); Spitze ca. 115 km/h; Preis € 3990,–
Vespa GTS 125 Super
VESPA GTS 125 SUPER:
1-Zyl.-4-Takt SOHC/4 Ventile, flüssig gekühlt; Start-Stopp-Automatik; 9 kW (12,2 PS) bei 8250/min; stufenlose Variomatik; Tank 7 l; Sitzhöhe 790 mm; Bremsen ABS; Gewicht 158 kg (getankt); Spitze ca. 100 km/h; Preis € 5199,–
 
Yamaha Tricity 125
YAMAHA TRICITY 125:
1-Zyl.-4-Takt SOHC/4 Ventile, flüssig gekühlt; 9 kW (12,2 PS) bei 7500/min; stufenlose Variomatik; Tank 7,2 l; Sitzhöhe 780 mm; Bremsen C-ABS; Gewicht 164 kg (getankt); Spitze ca. 100 km/h; Preis € 4799,–
Yamaha X-Max 125
YAMAHA X-MAX 125:
1-Zyl.-4-Takt SOHC/2 Ventile, flüssig gekühlt; 10,5 kW (14,3 PS) bei 8750/min; stufenlose Variomatik; Tank 13 l; Sitzhöhe 795 mm; Bremsen ABS; Gewicht 175 kg (getankt); Spitze ca. 105 km/h; Preis € 4999,–
 

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