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LESEGESCHICHTE: FOLGE 3

EINE AMERIKANISCHE ROLLER-DYNASTIE – DIE FAMILIE KHATTER

Text: Andreas Amoser
Illustrationen: Oskar Kubinecz

DIE ZUKUNFT LACHT

TV, Trommelwirbel und der kalifornische Gouverneur: Half-A-Hybrid präsentiert das erste ZEV-Motorrad* mit Leistung und Reichweite eines Benzinmotors

                                                                                                                                                                      *Zero Emission Vehicle


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zum Autor

ANDREAS AMOSER ist als „motomobil“-Korrespondent in Kalifornien – dem Pionierland bei alternativen, umweltfreund-lichen Antrieben – stets am Puls der neuesten Technologie. Umso mehr, als er von dunkler Vergangenheit geplagt wird: In seiner schwierigen Jugend fuhr Kollege Amoser die größten V8-Ungeheuer und die brüllendsten Zweiräder. Seine regelmäßigen Briefe aus Amerika dürfen wir als Zeichen tätiger Reue gelten lassen
Dank wohlwollender Unterstützung lokaler Medien
hat sich der Rollerladen Half-A-Hybrid zum Treffpunkt e-getriebener Insider und Adabeis entwickelt. Kapazunder aus Politik und Wirtschaft finden sich ebenso zur Gesichtswäsche ein wie die Schönen aus Hollywood. Und natürlich Umweltschützer aller Farben.

Fototermine vor dem Haus werden für Amtsträger und Celebrities zur beliebten Dokumentation eines reinen Umweltgewissens. Während aber das Caféhaus im Verkaufsraum floriert, lassen die Verkaufszahlen – sehr zum Missmut von Bakshish Singh Rattu, dem Verkaufschef des Khatter-Clans – zu wünschen übrig. Wiederholt musste er Verkaufspreise nach unter korrigieren und Überbestände mit Ausverkäufen und Werbeaktionen abbauen. Ganz versteht er die Kunden nicht. Scheinbar jedermann will ein Elektrofahrzeug haben, aber niemand das Geld dafür locker machen.

„Geblendet sei das böse Auge des Dämons Ravan", denkt sich Bakshish bei Durchsicht der Bücher, „die Entwicklung des neuen Superrollers hat zwar ein Vermögen verschlungen, aber der Antrieb ist der Konkurrenz ein Jahr voraus. Amerika und die Welt werden uns die Roller aus den Händen reißen."

Zur selben Zeit sitzt Ramjeet Singh Khatter mit seinem Kumpel Jasminder und zwei Professoren im Red Door Café am Campus der Caltech. Man saugt Brain Freeze Mocca Shake, während mit Tabellen geladene iPads die Runde machen. „Ich habe es euch von Anfang an gesagt," brummt Kaushik, der Spezialist für Bioschaltkreise, „die Zykluseffizienz kommt nicht über die 70-Prozent-Marke, auch wenn unsere Zellen jetzt stabil sind." Ramjeets Gesicht ist spitz wie ein Jolly-Buntstift. Vor ihm liegt ein aufgeschlagenes Fachmagazin, die Überschrift des Artikels lautet: „Die Chevy-Volt-E-Aufladung kostet in Kalifornien untertags mehr als Benzin! „Wenn der Endverbraucher den Braten riecht, ist die E-Party vorbei," meint Elektrotechnik-Guru Changhüi. „Dem Kunden geht es nicht um Rentabilitätskriterien, eher um persönliche CO2-Vermeidung", zeigt sich Jasminder mehr optimistisch.

Der große Aufbruch in alternative Energien, vom scheidenden Gouverneur Schwarzenegger so leidenschaftlich propagiert, verwandelte sich mit der Wirtschaftskrise in einen steinigen Weg. Der Global Warming Solutions Act ist zwar Liebkind der Silicon-Valley-Millionäre, belastet aber über Richtlinien und Steuern die übrige Wirtschaft ebenso wie die Bürger in erheblichem Maße. Obwohl das Ziel edel und die Zukunft sauber sein soll, rechnen unabhängige Beobachter mit substantiellen Jobverlusten bei privaten Arbeitgebern, die Kalifornien kurzerhand verlassen oder aus Kostengründen Mitarbeiter entlassen müssen. Dank Misswirtschaft und utopischer Sozialleistungen liegen die Lebenskosten in der Engelsstadt schon jetzt um 50 bis 100 Prozent höher als in anderen Staaten. So liegt auch der Strompreis – zusammen mit New York und Hawaii – im Spitzenfeld des Ländervergleichs.

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Interessanterweise ist aber der Pro-Haushalt-Verbrauch in Kalifornien der niedrigste in den Vereinigten Staaten. Kein Wunder bei dem herrlichen Wetter, würde man meinen. Tatsächlich aber sind es die äußerst großzügigen Förderungen für Wind- und Solarenergie, die von den Konsumenten zunehmend wahrgenommen werden. Das kalifornische Angebot zum Umweltglück ist in der Tat unwiderstehlich: Das Land zahlt rund 50 Prozent der Kosten direkt an die Installationsfirma, die anderen 50 Prozent kommen über niedrig verzinste Kredite lokaler Verwaltungen. Als Nachspeise zum großen Buffet offerieren einige Stromnetzbetreiber Einspeisetarife. Man muss also nicht jahrelang warten, bis sich die Kosten amortisieren, vielmehr wird vom ersten Tag an eingespart. Ob die Großzügigkeit der Behörden im Angesicht des drohenden Budget-Tsunamis über das Jahr 2011 hinausgeht, bleibt freilich abzuwarten.

Ungeachtet dessen verspricht die Verwaltung mit dem „Readiness Pledge" für 2013 eine kostenlose Auflade-Infrastruktur mit drei Stromspannungsstufen von 120 bis 480 Volt. Wer schon heute einen „Plug-in" fährt, kann sich beim Amt um eine Bewilligung seiner E-Tankstelle samt Inspektionstermin bemühen, bevor die Errichtung mit runden drei Tausendern finanziert wird.

Papa Washington wirft beim E-Fahrzeug-Neukauf Steuereinsparungen bis zu 7500 Dollar unters elektrische Volk und Mama Kalifornien zeigt sich mit bis zu fünf Tausendern für ZEV, Partial ZEV und Plug-in ebenfalls spendierfreudig. Innovative Firmen wie Google, Clif Bar oder Hyperion Software klopfen ihren Angestellten zudem beim Kauf eines Hybriden oder ZEV mit weiteren 3000 bis 5000 Dollar auf die Schulter. Besser noch sogar wird es beim Kauf von kommerziellen ZEV's: Der Gouverneur greift den Käufern mit bis zu 20 Tausendern unter die Arme! Und für Motorräder gibt es immerhin noch 1500 Dollar. Erträumt als „Garage der Zukunft" sehen visionäre Umweltaktivisten das Ende des Ölzeitalters und hören bereits die summenden, von Vogelgezwitscher begleiteten Kolonnen herannahen.

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Genau in solch beschwingter Stimmung versammeln sich der Gouverneur in den letzten Tagen seines Amtes, Presse, Geladene und Neugierige beim Half-A-Hybrid-Haus zur Vorstellung des neuen, des revolutionären Z-Com-Motorradrollers. Genauer gesagt sind es zwei Modelle, die alle bisherigen Standards im Staub zurücklassen wollen: der Z-Com eGo mit 28 kW (38 PS) Anfahrleistung, 15 kW (20 PS) Dauerleistung und einer Reichweite von 120 Meilen bei einer Fahrgeschwindigkeit von maximal 65 Meilen pro Stunde. Und der Z-Com eRGo mit 42 kW (57 PS) Anfahrleistung, 20 kW (27 PS) Dauerleistung und einer dreistelligen Reichweite, so man – laut Werbeaussendung – die Höchstgeschwindigkeit von 112 Meilen pro Stunde nicht allzulange in Anspruch nimmt.

Von einer kleinen Bühne am Parkplatz vor dem Half-A-Hybrid-Gebäude kündigt der Gouverneur den endgültigen Durchbruch des Elektroantriebs an. Im Anschluss verzapft Herr Zobel, Vorstand des Clean Transportation Programs, seinen üblichen Unsinn. Die anwesenden Politiker suhlen sich vor den Kameras und unter lautem Beifall schieben die junge Gulwat und ein Mitarbeiter einen blauen Z-Com eGo und einen roten eRGo auf den Parkplatz. Aus Kostengründen hatte man für die erste Serie des Z-Com auf das Chassis beziehungsweise auf die Public Mould des global zig-tausendfach produzierten 250er-Rollers von Honda zurückgegriffen, lediglich Federelemente und Scheibe wurden geändert. Am aufgesetzten Ladekasten in der Seitenverkleidung ist der Z-Com leicht zu erkennen. Lithium-Zink-Batterie mit Bio-Brennstoffzelle erhöhen das Rollergewicht um fast 80 Kilo.

Die Etikette sieht die erste Runde für den Herrn Gouverneur vor. Danach sollte der Herr Bürgermeister von Los Angeles eine Publikumsrunde drehen, nachdem sich der Bürgermeister des lokalen Calabasas strikt geweigert hatte, ein einspuriges Fahrzeug zu lenken. Wie immer unter höchstem Zeitdruck, verschwindet Schwarzenegger vor seiner Demorunde. Also wird dem feschen Antonio aus LA ein Helm gereicht. Dieser realisiert, dass ihm der Helm seinen sorgfältig geföhnten Haarschnitt zusammendrücken könnte. In gewohnt schlagfertiger Weise greift er sich mit strahlendem Lächeln Suz, eine Journalistin der LA Times, und zieht sie zum eRGo. Nach kurzer Einweisung dreht Suz mit konzentriertem Gesicht am spannungsgeladenen Griff. Ein paar Kieselsteine am Parkplatz genügen dem gewaltigen Drehmoment, den Hinterreifen im Anfahren loszureißen und weil sie den Roller nicht ganz gerade hält, ist der Schlenker nicht von schlechten Eltern.

Ein spitzer Schrei von Suz, chorales „Oh" der Menge. Suz dreht zu, das Energierückgewinnungssystem verstärkt den Schlenker auf die andere Seite. Lautes „Oh" von Suz, chorales „Ah" der Menge. In großer equilibristischer Kalamität zieht Suz wieder am Griff, worauf sich das Vorderrad einen halben Meter vom Boden löst. Schweigender Kampf im Sattel, chorales „Uuuhh" der Menge. Als Suz den Roller schließlich unter Kontrolle bringt, brandet wilder Jubel auf. Bulwinder wischt sich den Schweiß von der Stirne. So eindrucksvoll hatte er sich die erste Vorstellung nicht gewünscht. „Was für eine glückliche Fügung", denkt er sich, „dass der von Ramjeet persönlich zusammengebaute Z-Com mit Baghdad-Battery-Tuning und 56 Kilowatt Dauerleistung nicht rechtzeitig fertig geworden ist ..."

Die Medien überschlagen sich in ihrem Lob für die beiden Z-Com-Roller. Innerhalb weniger Tage ist das erste Kontingent verkauft, Händler aus dem ganzen Land stehen bei Bakshish Schlange. Doch nur kurze Zeit nach Ausbruch des Z-Com-Booms findet man in den Zeitungen die ersten Unfallmeldungen: Elektrofahrzeuge scheinen noch wesentlich mehr Medieninteresse zu wecken, wenn es um Abflüge in Hafenbecken, Sprünge über Eisenbahnübergänge oder durchbrochene Hecken mit Gastgartenbesuch geht. Obwohl jeder Artikel über einen im Geschwindigkeitsrausch verglühten E-Roller die Nachfrage noch mehr anheizt, fürchtet sich Bulwinder zunehmend vor einer Produkthaftungsklage. Sobald irgendein brotloser Anwalt aus dem Unterholz kriecht und eine Handvoll Z-Com-Bruchpiloten auf das Klagelied vor dem Staatsanwalt einstimmt, ist neben den Problemen mit der Versicherung der Ruf des Z-Com ruiniert.

In einer Familienkonferenz wird die Lage ausführlich besprochen. Bulwinder, Gattin Mumtaz, Tochter Gulwat, Schwager Bakshish und Sohn Hanspal stimmen dafür, das auf Piaggio-MP3-Chassis basierende Nachfolgemodell des Z-Com so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen. Der MP3 ist für mehr Gewicht und höhere Geschwindigkeiten gebaut als der 250er-Honda und damit in legal-technischer Hinsicht viel weniger angreifbar. Ramjeet, Jasminder, Kaushik und der (über Konferenzschaltung in Indien mitwirkende) Rollerproduzent Raghubir meinen, ein außerplanmäßiger Modellwechsel würde nicht nur die Kosten ins Uferlose treiben, sondern auch einen mehrmonatigen Lieferengpass heraufbeschwören. Unter zahllosen Wiederholungen des Mul Mantras, der Ballade der Erleuchtung, wird beschlossen, den ursprünglichen Fahrplan einzuhalten und die laufende Serie mit Hilfe eines Fahrwerksspezialisten zu verbessern.

Zwei Monate später sieht man einen vor Wut kochenden Bulwinder mit glühenden Augen in seinem Büro auf- und abeilen. Bakshish versucht, den Entfesselten zu beruhigen, allein, alles Zureden erscheint vergeblich. „Dieser zahnlose Maulwurf im Garten des Unendlichen", tobt er, „ich werde ihn mit dem Kirpan vierteilen und filetieren, auf dass er in seinen nächsten 80 Millionen Leben als schielender Waran herumirre!"

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Bakshish weiß, dass es ein unverzeihlicher Fehler war, Gulwat die Auswahl des Fahrwerksspezialisten zu überlassen. Er persönlich hätte diesem Sammy-Buben sofort die Türe gewiesen. Gulwat fiel auf seine netten Geschichten herein. Immerhin ist er der Sprössling eines ranghohen Senators und maßgebenden Grünpolitikers in Sacramento. Und fährt einen Toyota Prius. Bei soviel zur Schau getragener Heiligkeit überrascht es kaum, wenn der im Amt steinreich gewordene Herr Papa ständig von Korruptionsgerüchten umweht wird. Der Apfel ist wohl nicht weit vom Stamm gefallen: Sammy hat in den vier Monaten mit Half-A-Hybrid nichts zusammengebracht, außer seine eigenen Fahrzeuge aufzumotzen. Jetzt ist Gulwat schwanger, und, schlimmer noch, der Antrieb für den Z-Com Baghdad Battery verschwindet auf rätselhafte Weise. Zeitgleich tauchen Gerüchte auf, dass Sammy an einer anderen E-Motorrad-Firma in San Francisco beteiligt sein soll.

Das Verhältnis zwischen Sammy und der Familie Khatter verschlechtert sich schrittweise. Seit dem Diebstahl des B-B-Antriebes – den man Sammy nicht nachweisen kann – und der Kündigung seines Vertrags ist die Stimmung so unterkühlt, dass sich die Anwesenden ins obere Stockwerk zurückziehen, wenn er quietschfidel auftaucht, um Gulwat abzuholen. Und jetzt, wo er nicht mehr den E-Bewussten spielen muss, reitet der gute Sammy eine röhrende MV Agusta Brutale 910.

So stürmt er – in T-Shirt und kurzen Hosen – mit der ebenfalls luftig gekleideten Gulwat am Sozius die lange Hauszufahrt mit der abschließenden Rechtskurve hinunter. Unten am Tor setzt Santos, der beflissene Gärtner, blaue Margeritenstöcke in Haselwurz-Bodendecker und lässt sich vom Wirbel der herannahenden MV nicht ablenken. Erst das blecherne Scheppern des mit etwa 70 Stundenkilometer aufschlagenden Motorrads lässt ihn hochfahren. Gerade rechtzeitig, um Zeuge des epochalen Zerstörungswerkes unter seinen gerade gesetzten Pflanzen zu werden: Erde, Margeriten, Haselwurz, Gras, Motorrad und die zwei Passagiere vereinigen sich für einige Sekunden in pittoresker Turbulenz und nötigen den tiefgläubigen Santos zum wiederholten Anrufen der Gottesmutter Maria.

Die folgende heilsame Stille wird von der schrillen Stimme Gulwats jäh unterbrochen. Santos eilt in Richtung der Gestürzten, hält aber jäh inne, um einem halb entwurzelten Blumenstock Erste Hilfe zu leisten. Weiter hinten im Grünen beugt sich Sammy in großem Gram über das Motorrad, um die Schäden einzuschätzen. Zwischen Freund und Gärtner fühlt die in ihrer schwersten Stunde vernachlässigte Gulwat unbeherrschbare Wut in sich aufsteigen. Mit wenigen Schritten ist sie beim Gärtner und tritt ihm mit den Worten „Schau sie dir nur genau an, deine Blumen!" mit großem Schwung ins Hinterteil. Santos fällt mit verständnislosem Gesichtsausdruck vorneüber und begräbt den Margeritenstock unter sich. Wenige Momente später steht Gulwat hinter Sammy, der in der Zwischenzeit das Motorrad aufgehoben hat. Gulwats Stoß schickt Sammy samt Motorrad wieder ins Gras. Unter wilden Verwünschungen stapft sie zurück zum Haus.

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Mit dem Sturz scheint das Kapitel Sammy beendet,
die Familie kann aufatmen. Etwas später bittet ein sichtlich unentspannter Bulwinder seinen Schwager Bakshish zum Gespräch. „Jemand muss unten in der Kurve ein Fass Salatöl verschüttet haben", bemerkt Bulwinder mit angespannter Stimme. Bakshish redet nicht lange um den heißen Brei herum: „Schwierige Aufgaben verlangen unkonventionelle Lösungen!" Bulwinder funkelt mit den Augen: „Wenn ihr etwas passiert wäre, hättest du mit deinem Blut bezahlt!" Bakshish bleibt ungerührt: „Es ist ihr schon zuviel passiert, um noch länger zusehen zu können." „Und woher", will Bulwinder wissen, „hast du gewusst, wie es ausgehen würde?" Bakshish macht sein unschuldigstes Gesicht: „Nur ein guter Dieb fängt einen guten Dieb!"



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In der nächsten „motomobil"-Folge: Sammys Vater nimmt Half-A-Hybrid ins Visier; die elektrische Konkurrenz kämpft mit allen Mitteln; ein Psychologe diagnostiziert „Reichweitenangst" für Batteriefahrer; Ramjeet's Benzin-Geniestreich; die Zweiradszene revoltiert gegen politisch korrektes Überholverbot ...
Ab 20. April an der Trafik und ab 12. Juni auf www.motomobil.at





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